Jul26

Whitepaper: Managing Multi-Terabyte Content Databases with SharePoint 2010

von Nahed Hatahet

Viele Unternehmen wollen vermehrt SharePoint 2010 als Ablage für große Datenmengen benutzen und die Anfragen häufen sich in diesem Umfeld. Aber welche Richtlinien gelten für den Betrieb von SharePoint 2010 mit Datenbanken im Terabyte-Bereich?

Microsoft hat dazu nun ein entsprechendes Whitepaper verfasst. Dabei geht das Whitepaper auf drei verschiedene Szenarien ein: Datenbanken mit einer Größe bis 200GB, 200GB bis 4 Terabytes und größer als 4 Terabyte. Das Whitepaper geht dabei auf entsprechende Limits und empfohlene Architekturen ein.

>> Download Whitepaper “Managing Multi-Terabyte Content Databases with SharePoint 2010” (PDF)

Natürlich sollte man die Möglichkeit der Auslagerung mittels Remote Blob Storage (RBS) nicht vergessen, dass mit SharePoint 2010 ebenfalls möglich ist und der Hersteller AvePoint bietet hier ebenfalls entsprechende Tools an, wenn die Granularität von Microsoft nicht ausreichen sollte. Wir haben dazu bereits berichtet:

>> Vorstellung: SharePoint 2010 Remote Blob Storage (RBS)

>> SharePoint 2007 EBS & SharePoint 2010 RBS (Remote BLOB Storage)

>> Vortrag: AvePoint und HATAHET präsentieren Intelligente Strategien für SharePoint auf der SharePoint Konferenz 2011 in Wien

>> SharePoint 2010 meets Enterprise Content Management (ECM) Part 1

>> How to: Integration bestehender Fileserverlandschaft in SharePoint

>> Vorstellung: AvePoint DocAve Software Plattform

>> Referenz: Arbeiterkammer Wien startet zentrale Wissensplattform mit NetApp SAN, Microsoft Hyper-V und SharePoint Server 2010

Das Whitepaper ist für SharePoint 2010 “Kenner” gedacht und bietet einen sehr guten Überblick.

LG
Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu

Kategorien: Enterprise Content Management (ECM), How To's, IT-Pros, Remote Blob Storage (RBS), SharePoint 2010, Solution Scenario, Solutions, Storage

 
Jun8

Vortrag: AvePoint und HATAHET präsentieren Intelligente Strategien für SharePoint auf der SharePoint Konferenz 2011 in Wien

von Nahed Hatahet

HATAHET ist diesmal als der strategische Partner in Österreich von AvePoint auf der Microsoft SharePoint Konferenz 2011 vertreten. Mit dem Vortrag “Intelligente Strategien für SharePoint-Architektur und Speicheroptimierung” zeigte HATAHET und AvePoint heute, was man aus einer SharePoint Umgebung und Remote BLOB Storage so alles herausholen kann.

AvePoint ist weltweit der größte Hersteller von SharePoint Erweiterungen für das Business Umfeld, wir haben dazu ja schon berichtet. HATAHET übernimmt in Projekten das strategische SharePoint Consutling für AvePoint Produkte und ist mit 3 speziell auf AvePoint zertifizierten Mitarbeitern am Markt tätig.

Hier nu der Vortrag dazu …

Teil 1 / Begrüßung, Vorstellung und Agenda

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Teil 2 / BLOBs, Auswirkungen, EBS und RBS

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Teil 3 / Lösungsmöglichkeiten mit AvePoint

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Teil 4 / Szenarien und Beispiele oder SharePoint als ECM Plattform

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Teil 5 / Zusammenfassung und Ausblick

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Hier noch ein paar Inspirationen …

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Also, mal schaun, was morgen so los ist auf der Konferenz, auf jeden Fall werden wir eine Zusammenfassung und unsere Eindrücke vermitteln, besuchen Sie uns auf jeden Fall, hier noch unser AvePoint und HATAHET Team …

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Und wer noch mehr Fotos sehen will, kann ja einfach auf Facebook bei uns vorbei “surfen”, einfach unter http://facebook.com/hatahet.eu.

Vielen Dank an AvePoint und es hat echt Spaß gemacht mit Michael Denzler zu “speaken” und wer mehr von Michael wissen will, kann ja auch seinen Blog besuchen (http://sharepoint.denzman.com), da gibts auch so einiges über AvePoint zu lesen, sehr interessant! Laura und Stefan, der Dank gilt auch an Euch natürlich!

cu there,

Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu

Kategorien: AvePoint DocAve, Administration, Architektur, Archivierung, Event, IT-Pros, Remote Blob Storage (RBS), SharePoint 2010, SharePoint 2007, Solution Scenario, Storage, Tools, Vortrag

 
Jun7

SharePoint Konferenz 2011: Optimieren Sie Ihren SharePoint Storage mit AvePoint und HATAHET

von Nahed Hatahet

Das Thema Storage-Optimierung ist wichtiger den je, denn SharePoint 2010 wird immer stärker als ECM Plattform eingesetzt und wahrgenommen, mit Recht. Wie geht man nun mit den großen Datenmengen um? Was kann SharePoint 2010 im Standard und was leistet die AvePoint DocAve Plattform im ECM Umfeld? Ob Sie Dokumente archivieren wollen, Ihren Fileserver ablösen wollen oder Ihr Storage in die Cloud verlegen wollen, HATAHET und AvePoint zeigen Ihnen, wie es geht!

Besuchen Sie doch einfach unseren Vortrag auf der SharePoint Konferenz 2011 in Wien:

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Expert Session | Track 2 |  SharePoint 2010 Migration und Administration

am Donnerstag 08.06.2011, 14:15 Uhr, auf der SharePoint Konferenz 2011 in Wien

Vortrag: Intelligente Strategien für SharePoint Architektur und Speicheroptimierung

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Michael Denzler von AvePoint und anerkannter Experte wird über entsprechende Tools und den Mehrwert der DocAve Plattform sprechen und ich darf entsprechende mögliche Szenarien präsentieren, wie wir diese bei Kunden tagtäglich realisieren dürfen.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen für Fragen rund um SharePoint 2010 und den AvePoint Technologien sowie Office 365 gerne zur Verfügung. Besuchen Sie doch einfach den AvePoint Stand!

Also, wir sehen uns, bis morgen!

LG

Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu

Kategorien: Allgemeines, Archivierung, AvePoint DocAve, Architektur, Enterprise Content Management (ECM), IT-Pros, Remote Blob Storage (RBS), SharePoint 2010, Solution Scenario, Storage, Tools, Training, Vortrag

 
Aug26

Vorstellung: High Level Backup und Restore für SharePoint 2010 aus dem Hause NetApp

von Nahed Hatahet

Wie bereits von Christoph Wilfing angekündigt ist nun der NetApp SnapManager for SharePoint 6.0 verfügbar. In Zusammenspiel der NetApp Storagelösungen lassen sich damit unter anderem High Level Backup und Restore Szenarien für Microsoft SharePoint Server 2010 realisieren.

Hier eine Funktionsarchitektur für ein Restore Szenario …

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Die folgende Tabelle soll zeigen, welche SharePoint 2010 Farmkomponenten für einen Restore zur Verfügung stehen (Auszug aus der technischen Referenz):

FARM KOMPONENTE BEMERKUNG
Configuration Database Can only be restored during a whole farm restore
Central Administrator Web   Application Can only be restored during a whole farm restore
Admin Content Database
Web Application
Content Databases Allows granular restore of individual items
State Service
User Code Service Settings for the Sandboxed Code Service
Diagnostics Service Settings for the diagnostics service
Application Registry Service Backwards compatible Business Data Connectivity API
Shared Services Applications
Shared Services Proxies
SharePoint Help Search
InfoPath Form Services InfoPath Forms Services Settings and InfoPath Forms Services form templates
Global Search Settings Farm-level search settings and crawler impact rules
Windows SharePoint Solutions SharePoint solutions and their deployment status
Front-End Resources IIS settings and files, SharePoint 14 Hive folder

 

Der NetApp SnapManager for SharePoint unterstützt somit ein komplettes Backup und Restore Szenario auf Basis der NetApp SnapShot Technologie (sehr schnell) für die Microsoft SharePoint 2010 Plattform. Das besondere daran ist, dass die SnapManager Software die “Anatomie” einer SharePoint 2010 Farm “versteht” und somit ein granulares Rücksichern verschiedenster Komponenten direkt auf Storagebasis ermöglicht (neben den “Catastrophic Restore” Szenarien die unterstützt werden).

HINWEIS: Neben Backup und Restore Szenarien kann man nun mit dem SnapManager auch Archivierungsfunktionen nutzen und die Remote Blob Storage Unterstützung bei Bedarf aktivieren. Weiter gibt es Storage basierende Plattform-Migrationstools für SharePoint 2010(z.B. FileServer, PublicFolder, uvm.).

Wer mehr wissen will und zufällig in Österreich ist, kann alle Infos zu den Tools und deren Möglichkeiten sowie möglichen Szenarien auch bei unserem Event am 14.09.2010 erhalten (hier klicken für Eventdetails und Anmeldung).

Für alle anderen werden wir hier alle Infos “step by step” bloggen …

LG

Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu

Kategorien: AddOns, Backup und Recovery, IT-Pros, Remote Blob Storage (RBS), SharePoint 2010, Storage, Solutions, Tools

 
Aug25

NetApp SnapManager for Sharepoint 2010 Released!

von Christoph Wilfing

Sooo.. mein erster Eintrag auf dem Sharepoint BLog und das wo ich doch mit dem Teil nix am Hut hab? :) Ein klein wenig betrifft es mich immer wieder, da  ja grad die grosze Datenmenge ideal für ein gscheites Storagesystem ist.

Wie viele sicher wissen (oder nicht?) gibt es den SnapManager for Sharepoint bereits seit vielen Versionen. Angefangen mit 1.0 ging die Reise über 2.0.2/2.0.3 bis zur Version 5.0 die schon Sharepoint 2007 supported hat. Erst jetzt durch die seit kurzem verfügbare Version 6.0 ist es auch möglich Sharepoint 2010 korrekt zu backuppen.image

Aber was kann das Teil eigentlich? Naja, Simple und kurz erklärt, es ist damit möglich eine Sharepoint Farm mit allen Komponenten drumherum vollständig zu sichern. Das is ja jetzt noch nicht so besonders. Vorteil der Lösung gegenüber anderen, die Content Datenbanken wie auch der Index muss auf einem Netapp Storagesystem gehostet werden. Ok, das allein könnte man jetzt mal als Vorteil verkaufen. es geht aber darum das man man davon konsistente Snapshots (Sekundenschnelle Backups) machen kann. Unabhängig davon wie grosz die Contentdatenbanken sind.

Trotz dieser schnellen Backups ist es möglich daraus ein einzelnes Dokument zu restoren oder natürlich auch ganze Content Datenbanken in Sekundenschnelle auf den Backupstatus zurück zu setzen. Das allein ist im Gegensatz zu klassischen Backuplösungen schonmal ein recht guter Vorteil.

Ein weiteres sehr interessantes Feature ist im Zusammenhang mit RBS / EBS zu finden. RBS / EBS ist ja eigentlich ein Sharepoint Feature und soweit ich das als Aussenstehender verstanden habe, wird damit erreicht die Content Datenbanken klein zu halten. Wie es funktioniert? Einfach gesagt, man nimmt ein Dokument, speichert die Metadaten in die SQL Datenbank und das eigentliche Dokument als Binary BLOB auf einem beliebigen Filesystem.

 

Dieses Konstrukt bringt jetzt nur wieder ein neues Problem mit sich. Dieses Filesystem kann ein einfaches CIFS Share sein das auf einem beliebigen Server liegt. Will man nun ein Backup der Daten machen, so muss man neben den Metadaten der SQL Datenbank gleichzeitig die CIFS Share Daten sichern. Will man das jetzt mit einer klassischen Backuplösung ergeben sich besagte Probleme. Vor allem wenn dann die CIFS Daten entsprechend grosz werden.

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Im Context einer Netapp Storagelösung ist das alles aber kein Thema. Man denke nur an den  Unified Storage Ansatz. CIFS Shares sind direkt auf dem Netapp Storage System abbildbar und können damit direkt Daten des RBS / EBS Providers aufnehmen. Das Backup des Ganzen gestaltet sich dann entsprechend einfacher, man macht einfach einen Snapshot des CIFS Share direkt am NetApp Filer, einen von den SQL Datenbanken die eventuell sogar am selben Filer gehostet werden und schon hab ich alle Daten gesichert. Superschnell und optimiert.

Wer genauere Infos haben will wie das läuft und was alles genau möglich ist, einfach bei uns melden und wir diskutieren das gerne mal direkt.

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Kategorien: AddOns, Backup und Recovery, IT-Pros, Remote Blob Storage (RBS), Solutions, Storage, Tools

 
Aug25

Event: Next generation IT am 14.09.2010 (Wien)

von Nahed Hatahet

Es ist wieder so weiter, NetApp und HATAHET veranstalten das Next generation IT Event am 14.09.2010 , melden Sie sich am besten noch heute an …

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Die optimale Allianz für Ihre Zukunft
Was steckt eigentlich hinter der strategischen Ausrichtung und Alliance von Microsoft und NetApp als gemeinsame Partner für leistungsstarke Business und Datenlösungen?

Schaffen Sie sich Ihre Informationsdrehscheibe in Ihrem Unternehmen mit der Microsoft Business Collaboration Plattform und speichern Sie jegliche Art von Information effizienter und kostengünstiger mit intelligenten NetApp Storage–Lösungen. Erst die Verbindung von verschiedenen Technologien zu einer flexiblen Plattform senkt Kosten und bringt mehr Produktivität für Unternehmen. Weiters wird die HATAHET productivity solutions anhand realisierter Kundenprojekte und Szenarien den Einsatz von Microsoft und NetApp Lösungen aus strategischer Sicht erörtern.

Hochkarätige Besetzung
HATAHET als der Implementierungs-Partner wenn es um integrierte Microsoft und NetApp-Lösungen geht, wartet für Sie mit einer hochkarätigen Besetzung auf.

Josef Broukal, der ehemalige ZIB Anchorman und anerkannter Journalist im IT-Sektor führt durch die Veranstaltung. Die neue Ära der IT wird Ihnen durch Petra Jenner, Geschäftsführung von Microsoft Österreich und Ewald Glöckl, Regional Manager Austria and Eastern Europe NetApp präsentiert. Zur Abrundung der Veranstaltung können Sie, in der von Josef Broukal moderierten, Panel-Diskussion Ihre Fragen an alle Vortragende richten.

Erfahren Sie u.a. wie man mit Storagelösungen die neue SharePoint 2010 Plattform zur Informationsdrehscheibe Ihres Unternehmens macht und mit großen Dokumentenablagen, Remote Blob Storage (RBS) und Compliance Themen umgeht. Auch das Thema Backup und Recovery wird entsprechend behandelt.

Natürlich kommen die Themen Exchange 2010 und Hyper-V auch nicht zu kurz.

>> Agenda, Eventdetails und Anmeldung

Wir freuen uns auf Sie,

Nahed Hatahet / nahed@hatahet.eu

Kategorien: Allgemeines, Backup und Recovery, Enterprise Content Management (ECM), Event, IT-Pros, New World of Work, Remote Blob Storage (RBS), SharePoint 2010, Storage, Vortrag

 
Jun9

SharePoint 2010 Konferenz Wien: Vortrag Microsoft Enterprise Content Management

von Nahed Hatahet

Für all jene, die es heute nicht zur SharePoint 2010 Konferenz Wien geschafft haben hier nun eine Zusammenfassung zu unserem Strategie-Vortrag “Microsoft Enterprise Content Management”. Der entsprechende Download dazu folgt …

Teil 1 – Was versteht man unter ECM und wohing geht der Trend / ECM 3.0

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Teil 2 – Das “Neue ECM” mit SharePoint 2010 / Vom Dokument zur Applikation

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Teil 3 – Warum SharePoint 2010 GERADE JETZT im ECM-Bereich “eine Runde Sache” geworden ist … (oder SharePoint 2010 Vorteile zu SharePoint 2007 im ECM Umfeld für Dokumentenverwaltung im speziellen)

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Teil 4 – Hochskalierbare SharePoint 2010 Architektur als Fundament für leistungsstarkes Enterprise Content Management …

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Hier gehts zur Referenzstory:

>Microsoft Enterpise Content Management bei der AK-Wien<

Wer mehr über die SharePoint 2010 Architektur wissen will, kann sich den SharePoint 2010 Vortrag von den Microsoft Bigdays 2010 hier downloaden:

>SharePoint 2010 Vortrag auf den Microsoft BigDays 2010<

Teil 5 – ECM / Dokumentenverwaltung die skaliert …

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Teil 6 – ECM LOB-Integration, Workflow und Suche

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Teil 7 – “Nicht einfach einsteigen”, planen nicht vergessen :)

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Das wars auch schon für heute :)

LG

Nahed Hatahet / nahed@hatahet.eu

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Apr11

Download: HATAHET Vortrag für Microsoft auf den Microsoft BigDays 2010 nun verfügbar!

von Nahed Hatahet

Für alle, die bei unserem Vortrag zum Thema “SharePoint 2010 Lösungen” auf den Microsoft BigDays 2010 waren und den Vortrag nun haben wollen (und auch für alle anderen), gibts diesen nun zum Download unter:

=> Hier klicken zum Download des HATAHET Vortrags

Somit viel Spaß beim Studieren ;)

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Feb24

MOSS2007 EBS (External BLOB Storage) & SharePoint 2010 RBS (Remote BLOB Storage)

von Lapacka Christian

 

EBS (External BLOB Storage)

Mit dem Service Pack 1 des Microsoft Office SharePoint Server 2007, hat Microsoft eine Schnittstelle (API) zur Verfügung gestellt, um Daten außerhalb des SQL Servers via External BLOB Storage (EBS) zu speichern. EBS ist grundsätzlich eine clientseitige Applikation (EBS-Provider), die das Speichern von nicht strukturierten Daten auf dem Dateisystem erlaubt, während die dazugehörigen Metadaten im SQL Server gespeichert werden.

Dies ist einzig und allein ein SharePoint 2007 Feature, bei dem sehr genau auf Backup/Restore Szenarien Rücksicht genommen werden muss!

EBS

Nachteile von EBS:

- Performance leider da der SQL Server mehr ausgelastet ist!

- Längere Backup/Restore Zeiten

- Höhere Anforderungen an die Verwaltung

RBS (Remote BLOB Storage) löst diese Probleme, da die Daten hierbei auf einem externen Speichersystem untergebracht werden.

RBS (Remote BLOB Storage)

Ganz neu in SharePoint 2010, besser gesagt im Microsoft SQL Server 2008 in Verbindung mit dem SharePoint 2010 ist der Remote BLOB Storage. Genau wie EBS kann RBS unstrukturierte Daten auf dem Dateisystem speichern. Die API für den Microsoft SQL Server 2008 stellt die Integrität zwischen den unstrukturierten Daten und Metadaten sicher. Die BLOBs sind nicht mehr auf demselben Dateisystem wie die Datenbanken des SQL Servers zu speichern. Jedes System das sich im selben Netzwerk wie der SQL Server befindet, ist als Speicherort nutzbar. EBS soll zukünftig durch RBS abgelöst werden.

RBS

RBS Vorteile gegenüber EBS

Feature EBS RBS
Interface Unmanaged Managed
BLOB Store Scope Farm Content DB
Configureable Maintainer No Yes
SharePoint UI None PowerShell
Number of Providers 1 Many
Migration Custom PowerShell

 

RBS ist laut Microsoft erst ab der SQL Server 2008 Enterprise Edition unterstützt!

 

Weitere Infos bekommt ihr unter: http://blogs.msdn.com/sqlrbs

 

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Kategorien: Enterprise Content Management (ECM), IT-Pros, Remote Blob Storage (RBS), SharePoint 2007, SharePoint 2010

 
Nov12

SharePoint 2010 meets Enterprise Content Management (ECM) Part 1

von Nahed Hatahet

Zahlreiche Neuigkeiten gitbt es rund um das Thema Enterprise Content Management (ECM). Die Ankündigung des Remote Blob Storage (RBS) einerseits und die zahlreichen neuen Funktionalitäten andererseits erweitern das Enterprise Content Management Spektrum der neuen SharePoint 2010 Plattform.

Enterprise Metadata Management

Die so genannten Dokument-Typen (=ContentTypes) in SharePoint 2007 hatten einen erheblichen Nachteil, sie konnten “out of the box” nicht über die Grenzen von Websitesammlungen (SiteCollections) verwendet werden. Man war somit immer auf eine SiteCollection beschränkt oder kaufte sich 3rd party Software um das Problem zu lösen.

Mit den SharePoint 2010 Managed Metadata Services, einer der vielen neuen Service Applications, lassen sich nun “out of the box” auch ContentTypes über die Grenzen von SiteCollections verwenden. Es ist somit in SharePoint 2010 möglich, alle ContentTypes zentral zu managen und auf viele SiteCollections zu verteilen, was wir also unter dem Begriff Enterprise Metadata Management verstehen.

Große Datenmengen einfach “auslagern” und intelligentes “Throttling”

Um große Datenbanken zu vermeiden, legte man für größere Dokumentablagen in eine eigene SiteCollection mit einer entsprechend zugeordenten Inhaltsdatenbank (ContentDB) an. Das Problem: Dokumentablagen benötigten entsprechenden Speicherplatz und die dazugehörigen Datenbank wurde groß. Weiters konnte man nur mit 3rd party Lösungen die Dokumente auf ein Filesystem / Storage entsprechend auslagern (SharePoint 2007 speichert die Dokumente ja in der Datenbank).

Mit SharePoint 2010 werden nun die Remote Blob Storage (RBS) Funktionalitäten vorgestellt. Diese Technologie ermöglicht es, dass Dokumente die in der Datenbank bisher als so genannte BLOBs (=Binary Large Objects) gespeichert wurden, zu 100% auszualgern, z.B. auf ein Filesystem oder auf Wunsch über die Remote Blob storage Provider der Storage Hersteller eben auf ein Storagesystem (wie z.B. NetApp, usw.).

Auch bei den so genannten “Large Libraries” ist SharePoint 2010 intelligent geworden, so meldet sich SharePoint 2010 bei einer “Large Library” mit einer Meldung, dass man mit den neuen Filter und virtuellen Bäumen die Dokumente noch weiter filtern muss, da zu viele Ergebisse vorliegen, anstatt das alle Dokumente angefordert werden. Es erscheint eben eine “gelbe” Meldung bei der “Large Library” und es werden eben nicht alle Dokumente angezeigt.

SharePoint2010DocCenter@Hatahet12

Die Server Performance kann so eben auch nicht in Mitleidenschaft gezogen werden :)

Somit: Kein Problem, “stopfen” Sie doch Ihre z.B. 3TB Dokumentenablage einfach in den SharePoint 2010 und lagern diese über RBS auf ein Storage aus. Keine Angst, Ihre Inhaltsdatenbank (=ContentDB) wird somit nicht mehr sehr groß werden.

Das neue Dokumentcenter Cockpit

Das neue SharePoint 2010 Dokumentcenter meldet sich mit einem Cockpit für den Besucher, mit dessen Hilfe er Dokumente uploaden kann. Weiters werden die vom Benutzer kürzlich geänderte Dokumente angezeigt, z.B. auch jene Dokumente die von Benutzern am besten bewertet wurden, uvm.

Hier ein Beispiel eines Dokumentcenters:

SharePoint2010DocCenter@Hatahet01

Hier der Bereich, der einem die “Modified by Me” Dokumente listet:

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Hier ein Beispiel für die “Highest Rated” Dokumente (beste Bewertung von Benutzern):

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Eindeutige Dokument-ID und “Document Sets”

Mit SharePoint 2010 gibts auch zahlreiche neue Websitesammlungs-Features (SiteCollection Features). Im Bereich ECM sind folgende sehr hilfreich:

- Document ID Services

- Document Sets

Wenn diese Features aktiviert wurden …

SharePoint2010DocCenter@Hatahet08

… können eben diese Funktionalitäten in Zusammenhang mit Dokumenbibliotheken verwendet werden. Über das SharePoint 2010 “Document ID Service” ist gewährleistet, dass jedes Dokument immer eine eindeutige ID erhält, mit der dieses dann im System eindeutig indendifiziert werden kann. Ich denke eine sehr wichtige Funktionalität, die viele Benutzer mehr als schätzen werden. Microsoft bietet auch dazu einen eigenen WebPart an, den SharePoint 2010 “Document ID Lookup” WebPart, mit dessen Hilfe man ein Dokument mit dessen SharePoint 2010 Dokument-ID somit direkt ausfindig machen kann, ohne wissen zu müssen, wo dieses konkret abgelegt ist.

SharePoint2010DocCenter@Hatahet02

So könnte man die SharePoint 2010 Document-ID z.B. auf allen Dokument Vorlagen z.B. in der Kopfzeile oder der Fußzeile als eindeutige Indentifikationsnnummer einarbeiten. Über den SharePoint kann ein Benutzer dann eben das Dokument direkt aufrufen.

Der neue SharePoint 2010 Document Sets Inhalts-Typ (wird wie oben beschrieben über das “Document Set” Feature der Websitesammlung aktiviert) und ermöglicht eine Art virtuelle Klammer zu realisieren. Ein SharePoint 2010 Document Set besteht somit aus mehreren Dokumenten, die aber eben wie ein Dokument behandelt werden können.

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So können verschieden Aktionen (=Manage Sets) mit dem SharePoint 2010 Document Set durchgeführt werden, wie z.B.

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Wie man sieht “wirkt” ein SharePoint 2010 Document Set dann wie quasi eine virtuelle Klammer für mehrere Dokumente und wird wie ein Dokument behandelt (eigene Metadaten, Workflows, Permissions, uvm.).

“Multiple Upload” mit Drag & Drop

Weiters steht dem Benutzer nun auch eine neue Möglichkeit bereit, mehrere Dokumente gleichzeitig mittels Drag & Drop Funktionalität in den SharePoint 2010 zu laden. Dies sieht dann so aus …

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… und nun einfach mittels Drag & Drop die Dokumente in das Fenster “Drag Files Here” ziehen …

SharePoint2010DocCenter@Hatahet07

nun noch auf Ok klicken und upgeloaded wird :)

HINWEIS: Die Upload-Komponente hängt mit dem am Client implementierten Office-Client zusammen. Haben Sie z.B. Office 2010 im Einsatz und arbeiten mit SharePoint 2007, steht Ihnen diese Funktionalität ebenfalls zur Verfügung. Im Gegensatz, wenn Sie mit SharePoint 2010 arbeiten und Office 2007 am Client haben, nicht. Wenn alles auf Office 2010 und SharePoint 2010 ist, gehts so oder so!

Oder man arbeitet eben mit dem SharePoint Workspace 2010, dem neuen SharePoint Client, der unterstützt ja auch das Arbeiten mittels Drag & Drop.

Die neue “Tabular View” Funktion

Für SharePoint 2010 Views gibts nun die neue Inline Editing und “Tabular View” Option, die auf Wunsch durch einen Mausklick einfach aktiviert werden kann …

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… und die neuen SharePoint 2010 Funktionalitäten stehen dann auch gleich bereit …

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… so können nun mehrere Dokumente einfach markiert werden oder auf Wunsch mit einem Mausklick auch alle Dokumente … und dann z.B. ausgecheckt werden - über den SharePoint 2010 “Ribbon” - nun besonders einfach bedienbar und zugänglich gemacht.

Ihre Benutzer werden sich freuen …

SharePoint2010DocCenter@Hatahet13

… denn das Arbeiten ist wesentlich einfacher geworden, übersichtlich und schnell passt sich der SharePoint 2010 “Ribbon” immer an und bietet einem alle Funktionen an, die man gerade benötigt.

Inline Editieren und Inline Upload

Was man früher über SharePoint Designer aktivieren konnte ist nun “out of the box” auf Wunsch sofort verfügbar: Inline Editieren von Datensätzen.

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Selbstverständlich steht Ihnen auch die uns allen gut bekannte DataView-Sheet Ansicht ebefalls zur Verfügung und wer eben kein Office am Client hat, benutzt dann halt die Inline Editing Funktionen und alle sind zufrieden :)

Und wer auch die Inline Upload Funktion benutzen will, kein Thema, einfach nutzen …

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Im nächsten Aritkel werde ich noch folgende Themen behandeln:

- Umgang mit “Large Libraries” – Die neuen Filter und virtuellen Bäume

- Validierung auf Basis von Regelwerk und Rating

- Records Management “everywhere” – Was ist das und wieso everywhere?

- Das neue Web Content Management

- Vorstellung der Digital Asset Library

uvm.

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