Jul17

Download: Das neue Office / Office Customer Preview

von Nahed Hatahet

Es ist so weit und Steve Ballmer hat gestern die Office Customer Preview 2013 angekündigt. Es gibt einiges Neues zu erfahren und wir haben die Software bereits seit einiger Zeit bei uns und Kunden am Laufen (Early Adaptor) und haben durch diese Ankündigung nun dann einiges zu erzählen. Interessant ist die stark optimierte Oberfläche, die ideal auch für Tablett Betriebssysteme sein soll (u.a. auch für das Windows 8 Zusammenspiel sehr geeignet).

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Hier gibts alles Infos:

=> http://www.microsoft.com/en-us/news/
=> http://www.microsoft.com/office/preview

Kling auf jeden Fall mal interessant …

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Viel Spaß beim Ausprobieren,

LG
Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu | powered by www.sharepoint2013.at

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Mar14

Office 365 SharePoint Online: Eine gelöschte SiteCollection wiederherstellen

von Nahed Hatahet

Hier ein Beitrag von www.office365blog.at:

Jeder weiß, wie mühsam es ist, eine gelöschte SiteCollection wiederherzustellen und wie soll das ganze überhaupt gehen, wenn die Zentraladministration nicht zur Verfügung steht, wie in Office 365 SharePoint Online. Microsoft bietet in Office 365 eine entsprechende Funktion im Administrationsbereich der SiteCollections dafür an.

Ein dezenter Hinweis beim Löschen einer SiteCollections verrät diese Funktionalität …

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… also nach dem löschen wird eine SiteCollections für 30 Tage quasi aufbewahrt, danach ist diese endgültig vernichtet, d.h. man hat 30 Tage Zeit, diese SiteCollections wiederherzustellen.

Und so geht’s … in der SharePoint Verwaltungskonsole gibt es dazu eine Papierkorbfunktion (seit einem Serviceupdate in Office 365 verfügbar) …

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Also einfach den Papierkorb anklicken und siehe da, hier findet man alle kürzlich gelöschten SiteCollections wieder …

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… einfach die gewünschte SiteCollections „anklicken“, dann auf „Gelöschte Elemente wiederherstellen“ im Ribbon klicken und siehe da, die entsprechende SiteCollections steht schon wieder zur Verwendung bereit.

So einfach geht das in Office 365 SharePoint Online, sehr schön, oder?

LG

Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu | powered by www.office365blog.at

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Oct20

SharePoint Konferenz Berlin: SharePoint Designer 2010

von Ernst Hanke

Der dritte und somit letzte Tag der SharePoint Konferenz in Berlin ist gerade zu Ende gegangen, das gibt mir Zeit noch kurz über ein Topic der heutigen Sessions zu berichten.

SharePoint Designer 2010

Vielen SharePoint Administratoren und auch Power Usern ist der SharePoint Designer sicher ein Begriff. Manchmal Fluch, doch oft auch Segen für jeden Administrator Zwinkerndes Smiley

Doch zunächst ein klein wenig Geschichte:

Wussten Sie, dass  der “Großvater” von SharePoint Designer 2010 Front Page ist ? Zum Glück hat sich seitdem vieles verbessert !

2007 kam es zur Aufsplittung des Produktes Front Page in folgende Produkte:

  1. Expression Web für reines Web Design und
  2. SharePoint Designer 2007 zum bearbeiten von SharePoint Sites

2010 wurde dann die neue verbesserte Version von SharePoint Designer vorgestellt, die die neuen Funktionalitäten von SharePoint 2010 unterstützt. (XSLT List View Webparts, re-usable Workflows, etc.)

Designerversionen

Voraussetzungen für die Benutzung von SharePoint Designer 2010

Um den SharePoint Designer wirklich effektiv für die Gestaltung von SharePoint Sites und die Erstellung von no-code Solutions zu verwenden sollten einige Voraussetzungen berücksichtigt werden.

Der Administrator sollte ein wirkliches Tiefen Verständnis von SharePoint Server 2010 haben, vor allem um einschätzen zu können, was mit Standard SharePoint Mitteln umgesetzt werden kann und ab wann dann letztlich der SharePoint Designer zum Einsatz kommen muss. Des weiteren sind auch Grundlagen von HTML/CSS sowie JavaScript und JQuery von Vorteil.

SQL Server, XML und SOAP sollten auch in den Grundzügen verinnerlicht werden um erfolgreich mit SharePoint Designer Anwendungen erstellen zu können. Neben XSLT und InfoPath sind aber auch Social Skills von Vorteil. Um Business Prozesse abbilden zu können, müssen diese erste einmal verstanden werden. Auch Moderation, Teamfähigkeit und analytisches Denken sind essentiell um bei den Gesprächen mit den Fachabteilungen die wichtigen Informationen herausfiltern zu können und auch um die Fachabteilungen auf die Limitierungen und Möglichkeiten sanft hinweisen zu können Zwinkerndes Smiley

Was lässt sich mit SharePoint Designer 2010 anstellen ?

Nun ja, an sich lässt sich wirklich sehr viel mit diesem Tool erreichen, daher möchte ich nur 3 Punkte hervorheben.

Administration: Seit 2010 ist es möglich auch administrative Tätigkeiten mit SharePoint Designer 2010 durchzuführen. Das Erstellen, bearbeiten und löschen von Listen, Bibliotheken sind nur ein paar dieser Aufgaben, die mit dem Tool umgesetzt werden können.

Datenquellen: Mit 2010 kann man auf externe Datenquellen (SQL, Web Services) zugreifen und diese in externen Listen zur Verfügung stellen.

Workflows: Natürlich kann man mit SharePoint Designer auch Workflows erstellen, bestehende Standard Workflows bearbeiten und auch mit Visio modellierte Prozessabläufe als Workflowframework importieren.

Visio

 

Dont’s

Natürlich gibt es auch ein paar Best practices, was man auf keinen Fall mit SharePoint Designer tun sollte.

Zunächst sollte es im Unternehmen eine Richtlinie geben, welche User Zugang zu SharePoint Designer erhalten, bzw. welche Seiten überhaupt bearbeitet werden dürfen.

Des weiteren sollten die User damit nicht “alleine” gelassen werden. Sprich Training mit dem Designer ist auf jeden Fall notwendig um böse Überraschungen zu vermeiden. Man muss immer in Hinterkopf behalten, dass man mit SharePoint Designer immer direkt in die Produktivumgebung eingreift und Änderungen sofortige Auswirkungen auf das System haben können.

 

Abschließend muss ich dem geschätzten Leser auch meine persönliche Meinung ein wenig unter die Nase reiben Zwinkerndes Smiley

Der Verzicht auf den Einsatz von SharePoint Designer 2010 würde meine tägliche Arbeit massiv erschweren. Zwar erschwert auch der Einsatz von SharePoint Designer 2010 manchmal massiv meine tägliche Arbeit aber das kann wohl jeder, der schon einmal mit diesem Tool zu tun hatte für sich selbst entscheiden… Ich persönlich arbeite sehr gerne damit, da ich sowohl für einfache administrative Arbeiten, sowie auch für die Erstellung komplexerer Anwendungen und Workflows immer mit der gleichen Entwicklungsumgebung arbeiten kann.

Somit einmal der letzte Bericht live aus Berlin (mittlerweile schon vom Flughafen). Der Beitrag zu SQL Server und SharePoint Best Practices wird noch nachgereicht… versprochen Zwinkerndes Smiley

 

so long Ernst | ernst@hatahet.eu

Kategorien: Administration, IT-Pros, SharePoint 2010

 
Oct7

SharePoint 2010–Benutzer Profilbilder, Fehler beim Upload

von Ernst Hanke

 

Microsoft hat mit dem Release des June Cumulative Update 2011 ein nettes “Feature” eingebaut, dass viele SharePoint Administratoren zur Verzweiflung treiben könnte.

Seit dem Update ist es nicht mehr möglich, über die Zentrale Administration die Benutzerbilder anderer User zu pflegen. Konnte man vor dem Update noch für jeden beliebigen Benutzer das Profilbild ändern, ist das jetzt nur noch für den eigenen User möglich.

 

Eine Änderung der Funktion Microsoft.SharePoint.Portal.WebControls.ProfileImagePicker macht's möglich…

Vor dem Cumulative Update Juni 2011:

private void SaveFileToPersonalSite(HttpPostedFile file)
{  
    SPUtility.ValidateFormDigest();
    if (Path.GetExtension(file.FileName).Equals(".gif"))  
    {  
        this.m_strErrorMsg = StringResourceManager.GetString(0x1e7f);  
    }  
    else 
...}

 

Nach dem Cumulative Update Juni 2011:

private void SaveFileToPersonalSite(HttpPostedFile file)
{  
   SPUtility.ValidateFormDigest();  
   if (!this.IsPersonCurrentUser())  
   {
    this.m_strErrorMsg =
    Microsoft.SharePoint.Portal.WebControls.StringResourceManager.GetString
    (LocStringId.PictureUpload_SavePicture_Error);
   }  
   else if (Path.GetExtension(file.FileName).Equals(".gif"))
...}

 

Daraus lässt sich erkennen, dass überprüft wird, ob der angemeldete Benutzer auch der Benutzer ist, der von User Profile Service Application (UPA) verwaltet wird. Ist das nicht der Fall, so wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Leider ist diese Fehlermeldung, wie so oft, nicht wirklich hilfreich:

Fehler beim Speichern des Bilds. Versuchen Sie es später erneut.

Auch in den Event- oder SharePoint Trace Logs lassen sich dazu so gut wie keine Einträge finden.

Umgehen lässt sich das nur noch Mittels SharePoint 2010 Management Shell, da dort nicht über die Microsoft.SharePoint.Portal.WebControls Klasse auf die Benutzerprofile zugegriffen wird.

Es wird auch darüber spekuliert, ob Microsoft das nicht mit voller Absicht, aus rechtlichen, bzw. Privacy Überlegungen, implementiert hat.

Das zu beurteilen überlasse ich aber dem geschätzten Leser ;-)

LG Ernst | ernst@hatahet.eu

Kategorien: Administration, IT-Pros, MySite, SharePoint 2010

 
Aug15

SharePoint 2010 und Virtualisierung mit Hyper-V oder VMware

von Nahed Hatahet

Allgemeines

Wir werden laufend gefragt, ob man eine SharePoint 2010 Umgebung im Echtbetrieb (Production-Environment) auch mit Microsoft Hyper-V virtualisieren kann oder ob man das nicht machen soll. Nachdem das Thema Virtualisierung ja eigentlich schon Standard in vielen Rechenzentren geworden ist, will man sich auch bei SharePoint 2010 kosten sparen.

Virtualisierung, kein Problem

Microsoft hat dazu ein weiteres “Technical Diagram” genau zu diesem Thema bereitgestellt und ich muss sagen, es gefällt mir sehr gut. Es beschreibt alle Varianten einer Virtualisierungsstrategie für SgarePoint 2010 mit Microsoft Hyper-V.

Hier ein Beispiel aus dem technischen Modell …

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Wer sich mehr dazu ansehen will findet hier den direkten Link zum Modell:

>> Download SharePoint 2010 Technical Diagram, Topic Virtualization (.vsd)

>> Download SharePoint 2010 Technical Diagram, Topic Virtualization (.pdf)

Nutzen Sie das “Virtualization Resource Center” für SharePoint 2010

Wie bereits berichtet gibt es auch ein entsprechendes SharePoint 2010 Resource Center zu diesem Thema, welches noch genauer beschreibt, auf was man alles Acht geben muss.

>> Resource Center for SharePoint 2010 Virtualization with Hyper-V

Wir selbst implementieren laufend SharePoint 2010 virtualisiert (ob mit Hyper-V oder VMware) und haben hier mehr als gute Erfahrungen machen können. Ich meine es ist sehr wichtig die entsprechenden physischen Architekturen hier genau zu planen und vor allem im Bereich Kapazitätsmanagement genau zu sein. Man muss wissen, welche Komponenten in welchen Szenarien und unter welchen Umständen zu virtualisieren sind, oder eben nicht. Vor allem im Bereich Performance macht es durchaus auch Sinn, den SQL Server noch physische zu implementieren obwohl auch hier kommt es darauf an, wie viele IO´s wirklich benötigt werden und wie intensiv mit SharePoint 2010 gearbeitet wird.

Zwei Referenzbeispiele wo Virtualisierung verwendet wurde, die genannt werden können, denn Beispiele gibt es sehr viele …

>> Referenz: AK-Wien, zentrale Wissensplattform, SharePoint 2010 und Hyper-V

>> Referenz: Constantia Duropack, Europa Roll-out, SharePoint und VMware

Aktuell wird fast jedes SharePoint 2010 Projekt mit Virtualisierung (Hyper-V oder VMware) realisiert und so gut wie keine Implementierung mehr ohne durchgeführt.

HINWEIS: Naja und wer sich damit nicht beschäftigen will, kann ja auch in die Wolke gehen, Office 365 kann hier helfen, man spart sich hier dann den Aufbau komplexer Infrastrukturen, wenn man das will und die Funktionalitäten ausreichen – durchaus eine Alternative. Wer dazu mehr wissen will kann sich auf www.office365blog.at schlau machen.

LG
Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu

Kategorien: Administration, Architektur, How To's, IT-Pros, SharePoint 2010, Solution Scenario, Solutions

 
Jun29

SharePoint 2010 - Service Pack 1 released

von Lapacka Christian

Ja es ist soweit und wir hoffen auf Besserung!

Das Service Pack 1 wurde gestern released und steht nun zum Download bereit:

http://technet.microsoft.com/de-DE/sharepoint/ff800847.aspx

Übrigens emfpiehlt die Microsoft, nach der Installation von SP1 das Cumulative Update von Juni einzuspielen. Dies bekommt ihr hier:

http://support.microsoft.com/hotfix/KBHotfix.aspx?kbnum=2536599

Vorsicht übrigens beim Installieren. Es gibt einen KB Artikel der die bekannten Probleme bei der Installation behandelt:

http://support.microsoft.com/kb/2532126

Weiter empfehle ich euch die Installationsreihenfolge wie immer einzuhalten:

1. Service Pack 1 for SharePoint Foundation 2010

2. Service Pack 1 for SharePoint Foundation 2010 Language Pack

3. Service Pack 1 for SharePoint Server 2010

4. Service Pack 1 for SharePoint Server 2010 Language Pack

und nach jeder Installation den PSCONFIG Befehl auf den Servern auszuführen:

psconfig –cmd upgrade –inplace b2b –wait

 

Und da man die Microsoft gut kennt würde ich wie immer etwas abwarten, wär ja nicht das erste Service Pack was zurückgezogen wird Winking smile 

 

LG

Christian

 

Feel free to Xing me

Kategorien: Administration, IT-Pros, SharePoint 2010

 
Jun8

Vortrag: AvePoint und HATAHET präsentieren Intelligente Strategien für SharePoint auf der SharePoint Konferenz 2011 in Wien

von Nahed Hatahet

HATAHET ist diesmal als der strategische Partner in Österreich von AvePoint auf der Microsoft SharePoint Konferenz 2011 vertreten. Mit dem Vortrag “Intelligente Strategien für SharePoint-Architektur und Speicheroptimierung” zeigte HATAHET und AvePoint heute, was man aus einer SharePoint Umgebung und Remote BLOB Storage so alles herausholen kann.

AvePoint ist weltweit der größte Hersteller von SharePoint Erweiterungen für das Business Umfeld, wir haben dazu ja schon berichtet. HATAHET übernimmt in Projekten das strategische SharePoint Consutling für AvePoint Produkte und ist mit 3 speziell auf AvePoint zertifizierten Mitarbeitern am Markt tätig.

Hier nu der Vortrag dazu …

Teil 1 / Begrüßung, Vorstellung und Agenda

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Teil 2 / BLOBs, Auswirkungen, EBS und RBS

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Teil 3 / Lösungsmöglichkeiten mit AvePoint

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Teil 4 / Szenarien und Beispiele oder SharePoint als ECM Plattform

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Teil 5 / Zusammenfassung und Ausblick

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Hier noch ein paar Inspirationen …

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Also, mal schaun, was morgen so los ist auf der Konferenz, auf jeden Fall werden wir eine Zusammenfassung und unsere Eindrücke vermitteln, besuchen Sie uns auf jeden Fall, hier noch unser AvePoint und HATAHET Team …

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Und wer noch mehr Fotos sehen will, kann ja einfach auf Facebook bei uns vorbei “surfen”, einfach unter http://facebook.com/hatahet.eu.

Vielen Dank an AvePoint und es hat echt Spaß gemacht mit Michael Denzler zu “speaken” und wer mehr von Michael wissen will, kann ja auch seinen Blog besuchen (http://sharepoint.denzman.com), da gibts auch so einiges über AvePoint zu lesen, sehr interessant! Laura und Stefan, der Dank gilt auch an Euch natürlich!

cu there,

Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu

Kategorien: AvePoint DocAve, Administration, Architektur, Archivierung, Event, IT-Pros, Remote Blob Storage (RBS), SharePoint 2010, SharePoint 2007, Solution Scenario, Storage, Tools, Vortrag

 
Apr27

Office 365: SharePoint Online erweitern mit Sandboxed Solutions

von Nahed Hatahet

Office 365 gibt es nun endlich als BETA auch in Österreich und wir haben bereits die ersten Projektanfragen und Präsentationen. Im SharePoint Umfeld fragen viele Kunden, wie man nun Erweiterungen einspielen kann bzw. ob alle WebParts und Solutions die für SharePoint 2010 verfügbar sind, einfach so eingespielt werden können. Ein klares Nein ist hier leider die Antwort. Dennoch bietet Microsoft mit den so genannten Sandboxed Solutions die Möglichkeit den SharePoint Online in Office 365 zu erweitern. Ein gutes Beispiel ist der >HATAHET media explorer for Office 365< (aktuell in der BETA verfügbar, mehr dazu in einem eigenen Blogbeitrag dann), der eben als Sandboxed Solution für Office 365 erhältlich sein wird.

HINWEIS: Mit Office 365 kann nicht die gesamte API genutzt werden, eben nur jene, die über die „Sandboxed Solutions“ abrufbar und verwendbar ist, also Vorsicht, es ist nicht alles Gold was glänzt und man muss als Developer einfach darauf achten oder eben wissen, was man dann den Kunden verspricht ;)

Eine Sandboxed Solution kann pro Site Collection eingespielt und aktiviert werden. Wer sich mit Office 365 beschäftigt kennt sicherlich bereits die SharePoint Online Verwaltungskonsole, mit der man eben die SharePoint Online Funktionalitäten administrieren kann …

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… wie zum Beispiel die entsprechenden Site Collections oder eben in Deutsch, die Websitesammlungen …

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… und ja, Microsoft Office 365 besticht durch ein sehr einfach gehaltenes Benutzer- und Administrationsinterface, ist doch schön, oder? Hier kann man dann auch direkt zur Site Collection wechseln, wo man weitere diverse Einstellungen vornehmen kann (das übliche Spiel, wie in SharePoint 2010 OnPremise eben auch).

Innerhalb einer Site Collection kann man nun eben auch die entsprechenden Sandboxed Solutions verwalten (ist unter der Begrifflichkeit „Solution“ in den Site Collection Einstellungen ersichtlich), wie Sie dies hier am Beispiel des HATAHET media explorers für Office 365 sehen können …

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Und so sieht das Sandboxed Solutions Management auf einer Site Collection aus, auch als „Solution Gallery“ bekannt …

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Ja, wie man sieht, ist unser Marketing wieder mal einen Schritt voraus (eh typisch), intern heißt die Solution noch „picture library“ aber die kann nun mal eben mehr als nur Bilder verwalten, daher wird diese dann unter dem Namen „Media explorer“ gehandelt werden ;)

Naja und wenn man so eine Solution, die für Office 365 entwickelt über die Solution Gallery eingespielt hat und eben aktiviert hat, dann kann man auch schon die Funktionalitäten dieser Solution in der Site Collection nutzen …

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… und kann nun z.B. mit Medien so umgehen, wie in Windows 7, aber eben halt in Office 365 SharePoint Online J Also mit Sandboxed Solutions kann man SharePoint Online in Office 365 sehr gut erweitern, man muss eben nur wissen wie. Somit Ja, man kann SharePoint Online sehr schön erweitern, aber Nein, bestehende WebParts oder Farm Solutions sind nicht verwendbar (außer Sie kaufen sich Ihre eigene dedizierte Farm in der Onlinewelt, wir sprechen dann von „dedicated“, aber dies ist wohl aus preislichen Gründen nur sehr großen Unternehmen vorbehalten).

LG
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Feb18

Vorstellung: AvePoint DocAve Software Platform

von Nahed Hatahet

Wer SharePoint kennt, kennt auch AvePoint und dessen Unterstützung im Bereich Datensicherung und Archivierungserweiterungen für eben die SharePoint Plattform. Wer sich genauer beschäftigt, weiß auch, dass z.B. NetApp mit dem Snap Manager for SharePoint eigentlich zu 100% auf AvePoint setzt, denn der NetApp Snap Manager for SharePoint ist in Wirklichkeit AvePoint Software die NetApp perfekt in Ihre Storagefunktionalitäten integriert hat. Wir haben ja schon über Vorzüge dieser Software berichtet und somit auch indirekt über AvePoint DocAve. Aber gibt es da nicht noch mehr Möglichkeiten?

Wenige nur wissen, dass AvePoint mittlerweile eine richtige Plattform für SharePoint geworden ist, die so genannte DocAve Software Plattform und wissen auch nicht, was einem entgeht. Es gibt also zahlreiche Erweiterungen für SharePoint, die sich durchaus sehen lassen können.

Die Plattform bietet folgende Bereiche für SharePoint an …

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- Administration
  - Management 
  - Reporting & Testing  
  - Replikation 
  - Speicheroptimierung

- Datensicherung
  - Backup & Recovery
  - High Availability
  - “SiteBin”

- Gesetzliche Compliance Anforderungen
  - Vault
  - Auditor
  - Content Shield
  - eDiscovery

- Migration
  - SharePoint 2001, 2003, 2007
  - Exchange Public Folder
  - Dateisystem-/Netzwerk-Freigabe
  - Documentum/eRoom
  - OpenText Livelink/Vignette
  - Lotus Notes/Quick Place
  - Oracle Stellent
  - Über http/s verfügbare Inhalte

Wer also seinen SharePoint optimieren will und mehr heraus holen will, kann also AvePoint Produkte nutzen um schneller zum Ziel zu kommen und Kosten zu sparen, das mal vorweg!

LG

Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu

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Nov30

Troubleshooting: SharePoint 2010 “out of memory” Probleme

von Nahed Hatahet

Eine SharePoint 2010 Umgebung kann schon mal recht komplex werden. Wenn dann noch ein Problem auftritt, dann kann auch das Einkreisen durchaus eine Herausforderung sein.

Hier ein Beispiel aus der Praxis …

Die Umgebung

Wir haben eine 6 Server Farm implementiert. Dabei wurde die SharePoint Infrastruktur mit 2x SharePoint 2010 Web Server (über Microsoft NLB “verbunden”), 2x SharePoint 2010 Applikationsserver und ein SQL 2008 R2 Datenbankcluster aufgesetzt. Das ganze läuft in einer Active Directory Umgebung mit mehreren Domänen (in einer davon läuft eben die SharePoint 2010 Farm) und die Systeme sind an entsprechenden Storagesystemen angebunden. Die SharePoint 2010 Farm kann je nach Bedarf jederzeit um weitere Server erweitert werden (Skalierung).

Der Kunde wird langfristig über dieses System seine weltweiten Blogs im Konzern managen und bereitstellen, sowie SharePoint 2010 als Social Networking Plattform nutzen (MySite Infrastruktur, Communities). Weiter sollen entsprechende Applikationen realisiert werden.

Unser Team - bestehend aus 4 SharePoint 2010 Consultants aus den Bereichen SharePoint 2010 Infrastruktur, SharePoint 2010 Development, SharePoint 2010 Masterpagedesign und SharePoint 2010 Strategie – kümmert sich gemeinsam mit den SharePoint Verantwortlichen beim Kunden um die Realisierung der Umgebung.

Die Umgebung enthält entsprechende SharePoint Solutions, die in der Farm ausgerollt wurden (aus der Serie HATAHET solutions for SharePoint, konkret der HATAHET style master 2.0 wird zur Masterpageverteilung eingesetzt).

Das Problem

Das System funktioniert einwandfrei, bis auf diese eine Schaltfläche “Mein Profil bearbeiten” auf den MySites der einzelnen Benutzer, also jener Bereich wo man seine Profildaten in der MySite als User bearbeiten kann, hier ein Screenshot von unserer Umgebung …

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Wenn ein Benutzer auf diese Schaltfläche klickt, kam folgende Fehlermeldung - wie immer mit einem sehr klaren Hinweis *scherz* also “An unexpected error has occured” Trauriges Smiley

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Was nun, wie kann man dieses Problem nun einkreisen und vor allem, warum geht dies “plötzlich” nicht mehr? Wurde etwas verändert und wenn was, von den zahlreichen Konfigurationsschritten die durchgeführt wurden? Oder doch ein SharePoint 2010 Bug (soll ja vorkommen, nichts ist perfekt), der in speziellen Konstellationen auftritt?

Los gehts …

Die Lösung

Prinzipiell studiert man als SharePoint 2010 Infrastruktur Consultant mal das SharePoint 2010 TraceLog und auch die Microsoft Windows Server EventLogs. Offensichtlich tritt das Problem beim Aufruf der URL “http://…/_Layouts/EditProfile.aspx?…“ auf, dies ist ja der Link auf die “Mein Profil bearbeiten” Schaltfläche, die defekt ist.

Die Windows Server EventLogs haben keine wirklichen Hinweise enthalten, aber das SharePoint 2010 TraceLogs auf den SharePoint Web Servern waren hier schon hilfreicher…

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Da steht also genau “Server out of Memory. There is no memory on the server to run your program” – da hat es wohl etwas mit dem “einem” Speicher zu tun?

HINWEIS: Die Correlation ID kann in den Screenshots abweichen, da diese sich laufend verändern und ich beim Erstellen dieses Blogeintrags jetzt nicht “genau” darauf geachtet habe (besser ich bin jetzt zu Faul dafür), dass die Screenshots genau zusammen stimmen.

Nach Kontrolle der Speichereinheiten (RAM, HDD) und auch der Auslagerungsdateien (pagefile.sys) auf den Servern ergab, dass es eigentlich kein Problem mit einem Speicher gab. Auch die Hardware meldete keine defekten Speichermodule. Hmmmm.

Nach langem Suchen und Einkreisen – wir haben uns sehr stark auch auf die nicht funktionierende “EditProfile.aspx” Seite konzentriert – haben wir aber festgestellt, dass das TraceLog noch mehr Probleme aufzeigt, die immer wieder mit dem Verweis auf “Out of Memory” endete, aber mit dem Ursprünglichen Problem, dass die “Mein Profil bearbeiten” Schaltfläche nicht funktioniert, eigentlich nichts zu tun haben kann. Auch wurden zahlreiche Memory Probleme gemeldet … und die Profile konnten über die Zentraladministration sauber bearbeitet werden … also doch nicht wirklich was mit den Profilen zu tun …

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Man erkennt hier auch sehr schön, dass auch z.B. die Organisations Ansicht …/OrganizationView.aspx ähnliche Probleme hat, wie die “Profil bearbeiten” Funktion (auch wenn die Organisationsansicht sehr sauber - also ohne Fehler im Userinterface -gearbeitet hat) …

Wieder Hmmmm, interessant, Hmmmm … also irgendwas mit “Memory” ist wohl wirklich das Problem, aber was, wir haben doch schon so vieles analysiert und kontrolliert?

Wie immer, wenn das SharePoint 2010 Infrastructure Team nicht weiter kommt, schaltet man nun die SharePoint 2010 Developer ein, nachdem die Infrastruktur eigentlich keine nachweislichen Probleme aufweist. Developer können ja bekanntlich ein bisschen tiefer “reinschauen”. Nachdem sich unser Axel nun die Details angesehen hat und wir auch noch alle Solutions ausschließen konnten (auch dies wurde bei der Problemanalyse durch die Techniker verifiziert), war klar, dass es sich um ein Problem in der Publishing Infrastruktur handelt, konkret ein Problem mit dem Publishing Cache.

Da auf der SharePoint 2010 Server Farm auch die so genannten “object cache user accounts” vom SharePoint 2010 Infrastruktur Team konfiguriert wurden und dieser Konfigurationsschritt kürzlich erst vorgenommen wurde, hat das sich das Techniker Team sich diesem Thema nochmals gewidmet (der Begriff “Cache” war somit der entscheidende Hinweis, der dem Infrastrukturteam noch gefehlt hat).

HINWEIS: Wer genau wissen will, was “object cache user accounts” sind und warum man diese konfigurieren sollte, kann dies in folgendem TechNet Aritkel nachlesen …http://technet.microsoft.com/en-us/library/ff758656.aspx

Die “object cache user accounts” wurden über ein PowerShell-Script realisiert und genau dieses hat man sich nun im Detail nochmals angesehen und siehe da, hier wurde bei einem “copy/paste” Vorgang ein Fehler gemacht und die angegebenen UserAccounts wiesen u.a. falsche Zeichen auf (genau handelte es sich um einen claims-string).

Das PowerShell Script wurde nun korrigiert ausgeführt und siehe da, die Probleme waren beseitigt und die Schaltfläche “Mein Profil bearbeiten” funktionierte auch wieder einwandfrei.

Fazit

SharePoint 2010 ist ein komplexes System, die Fehlermeldungen nicht immer eindeutig (Interpretationsmöglichkeiten) und das Zusammenspiel von verschiedenen Kompetenzbereichen (involvierte Teams waren SharePoint Infrastruktur und SharePoint Development) führt schließlich zum Erfolg.

Technik ohne Probleme gibt es nun mal nicht und das Lösen eines Problems kann zu Problemen in ganz anderen Bereichen führen (die “object cache user accounts” wurden eingerichtet wegen einem EventLog Error, der nach dem Eingriff auch weg war, aber nun mal das “Memory” Problem aufriss).

Es macht Spaß in einem solchen Team arbeiten zu können, weil man nur im Team auch wirklich weiter kommt. Was wäre wohl eine IT ohne Probleme, eigentlich  ja auch Fad, oder?

LG

Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu | www.hatahet.eu

Kategorien: Administration, How To's, IT-Pros, SharePoint 2010, Training

 
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