Oct22

SharePoint Konferenz Berlin: SQL Server and SharePoint Best Practices

von Ernst Hanke

So wie versprochen reiche ich noch den Artikel zum Thema SQL Server Best Practices nach Zwinkerndes Smiley

Wie wir ja alle wissen ist der SQL Server ein essentieller Bestandteil einer SharePoint Farm da fast alle Daten in zahlreichen Datenbanken abgelegt werden. Es ist daher äußerst wichtig, dass die Konfiguration dieser Datenbanken und der Server gut geplant und implementiert ist.

Was sind die Anforderung an die Datenbanken ?

Das Problem sind die vielen heterogenen Daten und Datentypen die in SharePoint abgelegt werden können.

SQL heterogenous data

Um diese Daten auch vernünftig ablegen zu können ist es notwendig ein ausgeklügeltes Datenbank Schema anzuwenden um die unterschiedlichen Datentypen abzubilden. Ein “Problem” ist auch, dass alle Dokumente, Listen, Seiten, in jeweils nur genau einem Table abgelegt werden und dann nur auf die einzelnen Sites und Webs referenziert wird. Um die Performance dieser Tables zu gewährleisten wird ein Record in SharePoint Content Datenbanken auf mehrere Zeilen aufgeteilt.

scheme

 

Doch ich möchte mich an dieser Stelle nicht allzu sehr in technischen Details über den Aufbau der Datenbank Schemen verlieren, sondern auf das wesentliche Thema des Eintrags zurückkehren.

Nämlich Best Pratices für SQL Server in Verbindung mit SharePoint 2010

Zunächst ein paar Grundlegende Dinge die zu beachten sind im Umgang mit SQL Server 2008 für SharePoint Installationen:

  1. NIEMALS !!!SharePoint Datenbanken direkt über das SQL Management Studio öffnen oder bearbeiten, sondern nur über die Benutzeroberfläche der Central Administration.
  2. SQL Server und SharePoint sollten nicht am gleichen Server installiert werden
  3. Server müssen immer in 64-Bit Version mit möglichst viel Hauptspeicher installiert werden. Minimum sind 8GB, je mehr, desto besser
  4. Gigabit Ethernet Verbindung zwischen Datenbank- und Frontend Servern
  5. Ausfallsicherheit: SQL Server sollten geclustert werden, wenn das nicht möglich ist, sollte zumindest Database Mirroring eingerichtet werden.
  6. NIEMALS !!! SharePoint Datenbanken direkt verändern !!! (und ja, es ist Absicht, dass ich das zweimal erwähne Zwinkerndes Smiley)

SQL Server ist, was die Performance betrifft, auch sehr abhängig vom jeweiligen Storage System auf dem die Datenbanken abgelegt werden, daher gibt es auch da einiges zu beachten:

Host Bus Adapter sollten immer auf dem neuesten Firmware Stand sein um optimale Performance zu garantieren. Es macht auch durchaus Sinn, sich von der tatsächlichen I/O Performance mit einem kleinen Tool selbst zu überzeugen und nicht blind den Angaben des Storage Herstellers zu vertrauen. Mit SQLIO.exe kann man die Performance des eigenen Storage Systems selbst ausmessen.

Bei den Festplatten selbst muss dann auf die Größe der Zuordnungseinheiten geachtet werden. Standardmäßig ist diese Allocation unit size auf 4K eingestellt. Für SharePoint Datenbanken empfiehlt sich, diese Größe auf 64K zu ändern, was bis zu 30% Performance Steigerung bringen kann.

Positionierung der Datenbanken

Wenn möglich, sollten die TempDB einer SQL Server Installation auf einem RAID 10 um zusätzliche Ausfallsicherheit zu haben. Natürlich sollte man auch die Datenfiles und Logfiles auf jeweils eigene Disken legen, aber das sollte ja durchaus bekannt sein.

Bei größeren Implementierungen empfiehlt es sich auch, die Search Datenbanken auf eigenen Disken abzulegen um die Performance der Content Datenbanken nicht zu beeinträchtigen.

Abschließend möchte ich noch kurz die I/O intensivsten Datenbanken in absteigender Reihenfolge auflisten:

  1. TempDB Data/Logfiles
  2. Transaction Logs
  3. Search DB
  4. Content Datenbanken

Das ist natürlich noch längst nicht alles; es gibt noch vieles mehr, das es bei einer erfolgreichen Installation eines performanten SQL Servers zu beachten gibt doch das würde dann schön langsam den Rahmen dieses Beitrags sprengen, also möchte ich nur noch ein paar Schlagworte erwähnen Zwinkerndes Smiley

Maximum degree of parallelism

Health Analyzer rules

Index fragmentation

pre-sizing of database files

Sollte der geschätzte Leser noch mehr Details oder Beratung bei der eigenen Implementierung wünschen, steht Ihnen das Team von HATAHET gerne mit Rat und Tat zu Seite.

Mit diesem Artikel beschließe ich nun einmal die Berichterstattung von der SharePoint Konferenz 2011 in Berlin

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und melde mich mich wieder mit neuen, interessanten Beiträgen Smiley mit geöffnetem Mund

 

so long Ernst | ernst@hatahet.eu

Kategorien: Architektur, IT-Pros, SharePoint 2010

 
Oct21

SharePoint Konferenz Berlin: Eindrücke Tag 3

von Markus Reisinger

 

SharePointEurope2011Ja das war’s dann schon wieder für dieses Jahr! Ernst und ich sind trotz 90 Minuten Fahrt zum Flughafen Tegel noch rechtzeitig zum Boarding gekommen und haben nun wieder österreichischen Boden unter den Füßen ;)

Hier aber noch die Sessions die ich mir am letzten Tag angesehen habe:

- Expert Panel Session: Will Public Offerings or Private Cloud Solutions Influence the Adoption of SharePoint as a Web and Application Plattform?

- Building User Forms with SharePoint 2010, Andrew Murphy & Lewis Garmston

- Developing against Managed Metadata Blackbelt, Donald Hessing & Bart Jan Hoeijmakers

- Enabling SharePoint for the Enterprise in Real World, Steve Marsh

- SharePoint Shootout “Administration for SharePoint” mit AvePoint, Axceler & Quest

In der Expert Panel Session mit dem extrem kurzen Namen ;) wurde darüber diskutiert wie die Cloud die Infrastruktur der IT Unternehmen der nächsten Jahre beeinflussen wird. Zusammenfassend kann man sagen dass sich alle Diskussionsteilnehmer darin einig waren dass sich über kurz viele oder lang ein Großteil der Infrastruktur in einer Cloud landen wird, was aber jetzt nicht unbedingt etwas Neues ist.

Besonders Interessant fand ich hingegen heute die Session
Developing against Managed Metadata”:

Donald Hessing und Bart Jan Hoeijmakers zeigten in der Development Session wie man Terms automatisiert in den Term Store des Managed Metadata Service ablegen kann und wie man mit dann über Filter und die Suche Terms und Subterms finden kann. Für viele Applikationen sicher sehr gut brauchbar. Wenngleich ich bei dieser Level 400 Development Session beim Coding-Teil der Demo ehrlichgesagt schon mal ausgestiegen bin (das wär dann eher was für unsere Developer gewesen), konnte ich einige wichtige Dinge aus dieser Session mitnehmen.

So wird z.B. jeder Term der in einer Site Collection (SC) verwendet wird in einer eigenen versteckten Liste der so genannten “Taxonomy Hidden List” abgelegt. Egal ob er aus dem Managed Metadata Term Store kommt oder nicht. Wenn jetzt ein Term der für das Beschlagworten eines Objekts verwendet wird jedoch im Managed Metadata Term Store geändert wird, so wirkt sich das nicht unmittelbar auf die Anzeige in der Site Collection aus. Denn für diese Updates sind Timer Jobs zuständig. Und erst dann wenn der Timer Job den Term in der Taxonomy Hidden List mit dem im Term Store abgeglichen hat wird dieser auch in der Oberfläche dann geändert angezeigt.

Was in dem Zusammenhang jedoch zu beachten ist, ist die Tatsache dass es keinen Cleanup Task für die Taxonomy Hidden List gibt. Und für diese Liste gelten auch die gleichen Limits wie für jede andere Liste (Anzahl der Elemente etc.). Wenn jetzt sehr viele Tags auf einer Site Collection verwendet werden, sei es durch Taggen bei einem Element oder einfach durch Taggen über den Ribbon wird diese Liste weiter wachsen. Werden Terms aus dem Store jetzt wieder entfernt bleiben diese verwaisten Kopien dieser Begriffe aber in der Hidden List erhalten. Das kann bei großen Umgebungen sehr wohl zu Problemen führen wenn man das nicht berücksichtigt.

Und einen sehr wichtigen Punkt hat Donald aufgeworfen der eigentlich auf der Hand liegt aber auch mir bisher nicht bewusst geworden ist. Die Taxonomy Hidden List ist nicht Security Trimmed! Was bedeutet das? Angenommen man hat gerade eine neue Projektsite mit dem Namen “Projekt Übernahme Firma XY” angelegt auf die nur ein kleines Projektteam Zugriff hat und von dem natürlich das restliche Unternehmen noch nichts wissen soll. Man legt nun ein Dokument ab und damit es das Projektteam leichter findet tagged man das Dokument mit dem Projekttitel. Damit wird der Tag in die Taxonomy Hidden List geschrieben. Möchte nun ein anderer Mitarbeiter außerhalb des Projektteams sein Dokument in einer ganz anderen Site ebenfalls Taggen und beginnt dazu die Buchstaben “Pro” einzutippen werden nun Vorschläge aus der Taxonomy Hidden List angezeigt. Unter diesen Vorschlägen wird dann wohl auch “Projekt Übernahme Firma XY” vorkommen und da kann sich dann wohl jeder vorstellen dass das ein Problem ist ;)

Ach ja, warum gibt es diese Hidden List überhaupt. Sie wurde aus Performance Gründen umgesetzt. Damit bei großen Umgebungen nicht das Managed Metadata Service zum Hot Spot wird. Pro Site Collection gibt es eine solche Liste in der Root Site, zu finden unter    [site url]/Lists/TaxonomyHiddenList/ .

Bemerkenswert war auch noch das Administration Shootout zwischen AvePoint, Quest und Axceler. Ich muss sagen dass alle drei Produkte (Produktlinien) wirklich beeindruckende Features gezeigt haben. Diese hier aufzuzählen würde den Rahmen dieses Blogs auf bei weitem sprengen. Auf jeden Fall sind diese Shootouts eine tolle Möglichkeit eine schnelle Übersicht über die verschiedenen Produkte zu erhalten. Hoffe davon gibt es bei den nächsten Konferenzen noch mehr :)

So, damit genug mit den Eindrücken von Berlin. Jetzt werde ich mal alle meine Infos zusammensammeln und mich dann wieder mit neuen Beiträgen melden….

LG
Markus

Kategorien: SharePoint 2010, Service Applications, Vortrag

 
Oct20

SharePoint Konferenz Berlin: SharePoint Designer 2010

von Ernst Hanke

Der dritte und somit letzte Tag der SharePoint Konferenz in Berlin ist gerade zu Ende gegangen, das gibt mir Zeit noch kurz über ein Topic der heutigen Sessions zu berichten.

SharePoint Designer 2010

Vielen SharePoint Administratoren und auch Power Usern ist der SharePoint Designer sicher ein Begriff. Manchmal Fluch, doch oft auch Segen für jeden Administrator Zwinkerndes Smiley

Doch zunächst ein klein wenig Geschichte:

Wussten Sie, dass  der “Großvater” von SharePoint Designer 2010 Front Page ist ? Zum Glück hat sich seitdem vieles verbessert !

2007 kam es zur Aufsplittung des Produktes Front Page in folgende Produkte:

  1. Expression Web für reines Web Design und
  2. SharePoint Designer 2007 zum bearbeiten von SharePoint Sites

2010 wurde dann die neue verbesserte Version von SharePoint Designer vorgestellt, die die neuen Funktionalitäten von SharePoint 2010 unterstützt. (XSLT List View Webparts, re-usable Workflows, etc.)

Designerversionen

Voraussetzungen für die Benutzung von SharePoint Designer 2010

Um den SharePoint Designer wirklich effektiv für die Gestaltung von SharePoint Sites und die Erstellung von no-code Solutions zu verwenden sollten einige Voraussetzungen berücksichtigt werden.

Der Administrator sollte ein wirkliches Tiefen Verständnis von SharePoint Server 2010 haben, vor allem um einschätzen zu können, was mit Standard SharePoint Mitteln umgesetzt werden kann und ab wann dann letztlich der SharePoint Designer zum Einsatz kommen muss. Des weiteren sind auch Grundlagen von HTML/CSS sowie JavaScript und JQuery von Vorteil.

SQL Server, XML und SOAP sollten auch in den Grundzügen verinnerlicht werden um erfolgreich mit SharePoint Designer Anwendungen erstellen zu können. Neben XSLT und InfoPath sind aber auch Social Skills von Vorteil. Um Business Prozesse abbilden zu können, müssen diese erste einmal verstanden werden. Auch Moderation, Teamfähigkeit und analytisches Denken sind essentiell um bei den Gesprächen mit den Fachabteilungen die wichtigen Informationen herausfiltern zu können und auch um die Fachabteilungen auf die Limitierungen und Möglichkeiten sanft hinweisen zu können Zwinkerndes Smiley

Was lässt sich mit SharePoint Designer 2010 anstellen ?

Nun ja, an sich lässt sich wirklich sehr viel mit diesem Tool erreichen, daher möchte ich nur 3 Punkte hervorheben.

Administration: Seit 2010 ist es möglich auch administrative Tätigkeiten mit SharePoint Designer 2010 durchzuführen. Das Erstellen, bearbeiten und löschen von Listen, Bibliotheken sind nur ein paar dieser Aufgaben, die mit dem Tool umgesetzt werden können.

Datenquellen: Mit 2010 kann man auf externe Datenquellen (SQL, Web Services) zugreifen und diese in externen Listen zur Verfügung stellen.

Workflows: Natürlich kann man mit SharePoint Designer auch Workflows erstellen, bestehende Standard Workflows bearbeiten und auch mit Visio modellierte Prozessabläufe als Workflowframework importieren.

Visio

 

Dont’s

Natürlich gibt es auch ein paar Best practices, was man auf keinen Fall mit SharePoint Designer tun sollte.

Zunächst sollte es im Unternehmen eine Richtlinie geben, welche User Zugang zu SharePoint Designer erhalten, bzw. welche Seiten überhaupt bearbeitet werden dürfen.

Des weiteren sollten die User damit nicht “alleine” gelassen werden. Sprich Training mit dem Designer ist auf jeden Fall notwendig um böse Überraschungen zu vermeiden. Man muss immer in Hinterkopf behalten, dass man mit SharePoint Designer immer direkt in die Produktivumgebung eingreift und Änderungen sofortige Auswirkungen auf das System haben können.

 

Abschließend muss ich dem geschätzten Leser auch meine persönliche Meinung ein wenig unter die Nase reiben Zwinkerndes Smiley

Der Verzicht auf den Einsatz von SharePoint Designer 2010 würde meine tägliche Arbeit massiv erschweren. Zwar erschwert auch der Einsatz von SharePoint Designer 2010 manchmal massiv meine tägliche Arbeit aber das kann wohl jeder, der schon einmal mit diesem Tool zu tun hatte für sich selbst entscheiden… Ich persönlich arbeite sehr gerne damit, da ich sowohl für einfache administrative Arbeiten, sowie auch für die Erstellung komplexerer Anwendungen und Workflows immer mit der gleichen Entwicklungsumgebung arbeiten kann.

Somit einmal der letzte Bericht live aus Berlin (mittlerweile schon vom Flughafen). Der Beitrag zu SQL Server und SharePoint Best Practices wird noch nachgereicht… versprochen Zwinkerndes Smiley

 

so long Ernst | ernst@hatahet.eu

Kategorien: Administration, IT-Pros, SharePoint 2010

 
Oct19

SharePoint Konferenz Berlin: Eindrücke von Tag 2

von Markus Reisinger

 

Nach dem gestrigen Start der SharePoint Konferenz 2011 in Berlin gingen Ernst und ich heute mit großen Erwartungen in Tag 2. Um ehrlich zu sein, nicht alle gestrigen Vorträge waren, na sagen wir mal diplomatisch, “konferenzwürdig”. Bitte nicht falsch verstehen, ein Großteil war wirklich gut, aber ein paar Ausreißer waren eben dabei.

Und eines kann ich gleich mal vorweg nehmen. Heute war das Vortragslevel wirklich ausgezeichnet :) ! Auch wenn sich die Neuigkeiten für SharePoint “Veteranen” und IT Pros in überschaubaren Grenzen hielten, so war immer wieder mal die eine oder andere wertvolle Info dabei die man für SharePoint Projekte mitnehmen konnte.

Hier wieder eine Liste der Sessions die ich mir für heute ausgesucht hatte:

- Keynote 3: Successful Deployment: Lessons learned from the Field, Mirjam van Olst & Spencer Harbar

- 11 Strategic Considerations for SharePoint Migration, Christian Buckley

- Recruit, Engage and Retain Employees using Social Computing in the Enterprise, Thomas Krofta

- SharePoint 2010 Upgrade Best Practices, Joel Oleson

- Automating Business Processes with SharePoint Composite Applications, Keenan Newton

- Optimize, Store and Protect SharePoint 2010 Server… Best Practices, James Baldwin

- Federation Authentication in SharePoint 2010, Andre Vala & Raul Ribeiro

- Keynote 4: BI in the Cloud: Opportunities, Paths, and the Future, Rafal Lukawiecki

 

In der ersten Keynote des Tages zeigten Mirjam und Spencer auf welche Maßnahmen man bei einem SharePoint Projekt setzen muss und welchen Stolpersteinen man aus dem Weg geht bzw. wie man diese meistern kann. Besonders interessant hierbei für uns als Consultants dass uns nahezu alle der “Common Pitfalls” die man auch unten im Foto sieht im Laufe unserer Projekte schon mehrfach untergekommen sind ;)

common_pitfalls

Besonders gut fand ich die Punkte:

Bending SharePoint to your will: Wenn man z.B. eine bestehendes PHP Intranet durch SharePoint ablösen möchte und beginnt den SharePoint programmatisch so zu “verbiegen” dass er wie das alte PHP Intranet funktioniert dann wird man spätestens bei der nächsten Migration massive Probleme bekommen. Außerdem nutzt man dann vermutlich auch nur 5% der SharePoint Funktionen!

Doing things because they are “cool”: Welcher IT Pro fühlt sich bei dem Punkt nicht ertappt. Hände noch :) !!! Wir alle kennen es. Es gibt da neue Features die müssen wir unbedingt haben. Keine Ahnung warum aber wir implementieren sie. Bestes Beispiel hier ist wohl “Remote Blob Storage (RBS)”. Wenn man diese Funktion verwendet dann sollte man sich vorher schon Gedanken machen warum man RBS braucht.

Believing Vendor Hype: Wohl ein kleiner Seitenhieb Richtung Microsoft selbst :) ! Aber wie oft haben wir das nicht schon miterlebt. Manche Features werden gepusht bis jeder glaubt dass sie “cool” sind. Was uns wieder zum vorherigen Punkt bringt…

Die beiden Upgrade Tracks von Christian Buckley und Joel Oleson beschäftigten sich mit Erfahrungswerten die sie bei Ihren Upgrade Projekten gesammelt hatten und welche Schritte für ein erfolgreiches Upgrade nötig sind.

In der Session “Federated Authentication” gab Andre Vala auf einer einzigen Slide einen ausgezeichneten Überblick wie diese Authentifizierungsmethode funktioniert. Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

claims

In dieser Slide wird vereinfacht gezeigt welche Schritte zu einer erfolgreichen Authentifizierung über eine Federated Claims Authentication nötig sind. In diesem Fall erfolgt die Authentifizierung über einen Google oder FB Account der einen Trust zum Azure Access Control Service (ACS) hat.

Die letzte Keynote der Konferenz hielt dann Rafal Lukawiecki. Er gab einen sehr unterhaltsamen Ausblick auf Business Intelligence Anwendungen in der Cloud die uns, teilweise schon jetzt, und besonders in den nächsten Jahren interessante neue Möglichkeiten der Datenauswertung bescheren werden. Bin schon gespannt was da auf uns zukommt.

Das wars auch schon wieder von heute, bis morgen dann…

LG
Markus

Kategorien: Allgemeines, Claims Based Authorization, IT-Pros, SharePoint 2010, Vortrag

 
Oct19

HATAHET wächst und mit uns unsere Corporate Identiy

von Andrea Szivacsek


Liebe HATAHET Blog-Community!

Allen unsere treuen Leser, die gewiss jede Minute vor unseren Blogs verbringen um auf neue News aus dem Hause HATAHET zu warten (…“ein bisschen träumen wird ja wohl noch erlaubt sein…“ J), haben gewiss schon bemerkt dass sich zwei unserer Blogs, nämlich die „Veteranen“ unter unseren HATAHET Blogs, optisch etwas verändert haben. Bei diesen beiden Blogs handelt es sich um den sharepoint2010.at blog und den exchange2010.at blog, die Dienstältesten unserer Online Community Blogs.

Grund für die optische Wandlung ist ein neu entwickeltes Sub-Brand Konzept im Rahmen der Entwicklung unserer Corporate Identity. Durch unser sehr kontinuierliches Wachstum hat sich die Notwendigkeit ergeben unsere einzelnen Geschäftsbereiche stärker abzugrenzen und hervorzuheben.

Dies wird nun unter anderem mit unserem neuen Sub-Brand Konzept unterstützt. Einzelne Bereiche und Kompetenzen werden durch die eigenen Sub-Brands gestärkt.

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Collaboration & Communication Solutions


Blogs die sich mit Inhalten rund um unseren Sub-Bereich „collaboration & communication solutions“ beschäftigen erkennt man an der gelben Farbgebung und sind mit thematisch passenden Icons gekennzeichnet…

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Infrastucture & Messaging Solutions

 

Blogs die sich mit Inhalten rund um unseren Sub-Bereich „infrastructure & messaging solutions“ beschäftigen erkennt man an der grünen Farbgebung und sind mit thematisch passenden Icons gekennzeichnet…

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Blogs wie hier der Exchange Blog befassen sich mit einem Thema dass in zwei unserer Bereiche fällt, und weisen daher Elemente von den Brands „collaboration & communication solutions“ und „infrastucture & messaging solutions“ auf.

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  Cloud Services


Blogs die sich mit Inhalten rund um unseren Sub-Bereich „cloud services“ beschäftigen erkennt man an der blauen Farbgebung und sind mit thematisch passenden Icons gekennzeichnet…

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Wir hoffen sehr, dass auch euch unsere Entwicklung und unsere „neuen“ noch fescheren Blogs gefallen und garantieren euch dass durch den neuen kessen Auftritt gewiss nicht unsere Inhalte leiden werden (was ja ganz nach dem Motto „aussen hui innen pfui“ durchaus mal befürchtet werden könnte) J

Wir freuen uns euch auch weiterhin mit hilfreichen Artikeln rund um unser aller Lieblingsthemen dienlich sein zu können!

AUF DIE COMMUNITY!!

Eure Marketingtante
Andrea Szivacsek | andrea@hatahet.eu

PS: Eine kleine Insider-Info vorweg….HATAHET blogs bzw. websites welche künftig folgendes Brand haben, werden viele SharePoint und Office 365 Jünger sehr glücklich machen! J
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Lasst euch überraschen, es bleibt spannend!

Kategorien: Allgemeines, Communities

 
Oct19

SharePoint Konferenz Berlin: SharePoint Shootout “Workflows in SharePoint”

von Ernst Hanke

Der zweite Tag in Berlin hielt ein besonderes Zuckerl für die Teilnehmer bereit. Ein so genanntes Shootout Event. Doch was kann man sich darunter vorstellen ??

Es treten 3 Hersteller namhafter Workflow Produkte gegeneinander an, um 4 vordefinierte Tasks mit Hilfe Ihrer Workflow Lösungen möglichst effizient, innerhalb einer vorgegebenen Zeit, umzusetzen.

Die drei Duellanten, K2 Blackpearl, Nintex und Datapolis Workbox, stellten sich der Herausforderung und begeisterten die Zuhörer mit der raschen unkomplizierten Umsetzung der gestellten Aufgaben.

nintexK2workbox

Vor allem Nintex bestach durch eine übersichtliche und Benutzerfreundliche Designoberfläche die komplett in SharePoint integriert ist und dem sogenannten Lazy Approval Feature. Dieses ermöglicht das abschließen von Workflowtasks durch antworten mit vordefinierten Vokabeln auf entweder E-Mails oder sogar Instant Messaging  (Lync) Nachrichten.

Doch auch K2 konnte in den Bereichen User Interface und der Verwendung von Smart Objects, zur einfachen Integration von Datenfeldern in den Workflow, überzeugen.

Datapolis Workbox ist ein noch recht junges Produkt im Workflow Markt und beschreitet einen etwas anderen Weg bei der Umsetzung von Workflows. Datapolis beschreibt das Produkt selbst als “human-centric” und das spiegelt sich auch im Design der Workflows wieder.

Alles in Allem war diese Shootout Event eine wirklich tolle Idee, da man in relativ kurzer Zeit, einen sehr guten Überblick über 3 Unterschiedliche Workflow Lösungen bekommen konnte. Durch die vorgegebenen Tasks war es auch möglich, einen direkten Vergleich der Vorgehensweisen bei der Umsetzung einer Problemstellung zu ziehen.

Soviel einmal zum Shootout Event, später noch mehr über SQL Best Practices Zwinkerndes Smiley

 

so long Ernst | ernst@hatahet.eu

Kategorien: SharePoint 2010, Workflow

 
Oct18

SharePoint Konferenz Berlin: Eindrücke von Tag 1

von Markus Reisinger

 

welcomeUnglaublich wie die Zeit vergeht! War SharePoint 2010 letztes Jahr noch für viele ganz neu, obwohl natürlich schon 2009 auf Konferenzen vorgestellt ;) , so ist er nun schon eine weit verbreitete Plattform die viele Unternehmen im Einsatz haben.

Alle Key-Features wurden mittlerweile schon etliche Male in Präsentationen auf Konferenzen vorgestellt und somit waren mein Kollege Ernst Hanke und ich heute schon sehr gespannt welche Inhalte uns im Detail in den einzelnen Sessions der Berliner SharePoint Konferenz 2011 erwarten!

Mit Office 365 gibt es ja auch einiges Neues zu Präsentieren…

 

 

Ich hatte mir für den heutigen Dienstag die folgenden Sessions ausgewählt:

- Keynote 1: SharePoint 2010 – THE Platform for Business Collaboration, Internet Sites and more, Bjorn Olstad

- Designing Governance, Dan Holme

- Drive Adoption and Get Users Excited about SharePoint 2010, Matt Berg

- What to avoid to Ensure Workflow Projects Succeed, Mike Fitzmaurice

- Best Practices for SharePoint 2010 Search, Agnes Molnar

- SharePoint Templates, Peter Viellefont

- SharePoint Branding – From Start to Finish, Mike Hughes

- Keynote 2: Planning & Deploying Enterprise 2.0 Social Media Strategy with SharePoint 2010, Joel Oleson

Schon in der ersten Keynote von Bjorn Olstad merkte man dass man sich nun darauf konzentriert Wege zu finden wie man die User dazu bekommt mit SharePoint intensiver zu interagieren. Nicht nur als Ersatz für einen Fileserver mit besserer Suchfunktion. Was viele Unternehmen ja leider noch immer tun! Sondern stattdessen durch Tagging und Metadaten Mehrwerte zu schaffen die anderen Usern z.B. bei der Suche nach Content helfen.

Matt Berg setzte diesen Weg in seiner Session fort und präsentierte, neben vielen guten Tipps wie man User animiert den SharePoint zu verwenden, auch verschiedene Microsoft interne Sites und gab einen Überblick wie diese aufgebaut sind. Insbesondere auch die Profil und MySites. Und ich muss ehrlich gestehen dass ich erstaunt war das Microsoft intern auch den SharePoint, soweit aus der Demo ersichtlich ;) , nahe am Standard betreibt. Zwar mit kleinen Adaptierungen und Tools. Aber sonst nur übersichtlicher und optisch gut aufbereiteter Content! session_joel_oleson

Zu guter Letzt ging Joel Oleson, in der zweiten Keynote des Tages, noch auf die Social Features ein und zeigte does and don’ts rund um Blogging, MySites, Kommentare, etc. auf. Weiters gab es noch interessante Tipps und Praxisbeispiele wie man SharePoint Content aufpeppt und z.B. News interessanter darstellt sowie die Navigation vereinfacht.

 

 

Also am ersten Tag eine ganze Menge in Richtung User Interaktion und Integration von Social Media wie auch die Slide von Joel zeigt…

Slide_Joel

Mal schauen was der morgige Tag so an Infos bringt…

LG
Markus

Kategorien: IT-Pros, MySite, SharePoint 2010, Social Networking, Vortrag

 
Oct18

SharePoint Konferenz Berlin: Taking Business Intelligence to another Level

von Ernst Hanke

 

Heute ist die SharePoint Konferenz in Berlin gestartet und bietet mit über 90 Sessions und 70 Speakern wieder ein volles Programm.

Die erste Session die wirklich Eindruck bei mir hinterlassen hatte war zum Thema “Attractive Business Intelligence” von Rafal Lukawiecki. Es hat nicht nur beeindruckt, dass der Vortragende durch Witz und energiegeladene Präsentation diese komplexe Thema aufgelockert hat, sondern auch, dass in sehr kompakter Form aufgezeigt wurde, wie man BI in einem Unternehmen mit SharePoint, SQL Server und Microsoft Office Mitteln darstellen kann.

Power pivot

Angefangen von Excel Web Applications, Excel Web Services und Power Pivot, über Integration von Performance Point Services, Bing Connectors und SQL Server 2008 R2 Reporting Services, wurden in kurzen Demos die Möglichkeiten aufgezeigt, Endbenutzern übersichtliche und hilfreiche Dashboards und Auswertungen zur Verfügung zu stellen.

 

Mittels des, in SQL Server 2008 R2, neu eingeführten “geography” Daten Typs ist es nun auch möglich geographische Daten mit Daten aus SharePoint oder anderen Datenquellen zu verknüpfen und diese dann zu visualisieren. Der Bing Connector ist eine Möglichkeit, BI Daten graphisch aufzubereiten und auf einer BingMap zu verknüpfen.

bing maps SPS

Ich bin schon gespannt, was die Konferenz noch zu bieten hat…

So long Ernst | ernst@hatahet.eu

Kategorien: Allgemeines, Business Intelligence, IT-Pros, PerformancePoint Services, SharePoint 2010

 
Oct7

SharePoint 2010–Benutzer Profilbilder, Fehler beim Upload

von Ernst Hanke

 

Microsoft hat mit dem Release des June Cumulative Update 2011 ein nettes “Feature” eingebaut, dass viele SharePoint Administratoren zur Verzweiflung treiben könnte.

Seit dem Update ist es nicht mehr möglich, über die Zentrale Administration die Benutzerbilder anderer User zu pflegen. Konnte man vor dem Update noch für jeden beliebigen Benutzer das Profilbild ändern, ist das jetzt nur noch für den eigenen User möglich.

 

Eine Änderung der Funktion Microsoft.SharePoint.Portal.WebControls.ProfileImagePicker macht's möglich…

Vor dem Cumulative Update Juni 2011:

private void SaveFileToPersonalSite(HttpPostedFile file)
{  
    SPUtility.ValidateFormDigest();
    if (Path.GetExtension(file.FileName).Equals(".gif"))  
    {  
        this.m_strErrorMsg = StringResourceManager.GetString(0x1e7f);  
    }  
    else 
...}

 

Nach dem Cumulative Update Juni 2011:

private void SaveFileToPersonalSite(HttpPostedFile file)
{  
   SPUtility.ValidateFormDigest();  
   if (!this.IsPersonCurrentUser())  
   {
    this.m_strErrorMsg =
    Microsoft.SharePoint.Portal.WebControls.StringResourceManager.GetString
    (LocStringId.PictureUpload_SavePicture_Error);
   }  
   else if (Path.GetExtension(file.FileName).Equals(".gif"))
...}

 

Daraus lässt sich erkennen, dass überprüft wird, ob der angemeldete Benutzer auch der Benutzer ist, der von User Profile Service Application (UPA) verwaltet wird. Ist das nicht der Fall, so wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Leider ist diese Fehlermeldung, wie so oft, nicht wirklich hilfreich:

Fehler beim Speichern des Bilds. Versuchen Sie es später erneut.

Auch in den Event- oder SharePoint Trace Logs lassen sich dazu so gut wie keine Einträge finden.

Umgehen lässt sich das nur noch Mittels SharePoint 2010 Management Shell, da dort nicht über die Microsoft.SharePoint.Portal.WebControls Klasse auf die Benutzerprofile zugegriffen wird.

Es wird auch darüber spekuliert, ob Microsoft das nicht mit voller Absicht, aus rechtlichen, bzw. Privacy Überlegungen, implementiert hat.

Das zu beurteilen überlasse ich aber dem geschätzten Leser ;-)

LG Ernst | ernst@hatahet.eu

Kategorien: Administration, IT-Pros, MySite, SharePoint 2010

 
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