Dec22

How-to localize SharePoint 2010 Applications

von Axel Heer

Der Komfort der neuen SharePoint Development Tools in Visual Studio 2010 nimmt leider ab, sobald ein Stück Software für SharePoint in mehreren Sprachen angeboten werden soll. Da wir bei der HATAHET grundsätzlich alles sowohl mit englischen Texten als auch mit deutschen Ressourcen entwickeln – schließlich wird eine Komponente in der Regel von mehreren Kunden mit jeweils unterschiedlichen sprachlichen Anforderungen eingesetzt – kann ich Ihnen hier zusammenfassen, wie sich die SharePoint Tools doch noch überreden lassen eine Solution mehrsprachig zu erstellen.

Zuerst muss dem SharePoint Projekt in Visual Studio ein neues Item vom Typ “Empty Element” (ja, ein Feature Element hat eigentlich gar nichts mit Ressourcen zu tun…) hinzugefügt werden. Dadurch wird automatisch ein neuer Ordner erstellt, welcher für die entsprechenden Element-XML-Files gedacht ist, den wir auch gleich wieder leeren und anschließend genauso die generierte Verknüpfung zu einem Feature entfernen bzw. das entsprechende Feature sogar komplett löschen, sollte es gar nicht benötigt werden.

Sinn und Zweck dieser Aktion war es, einen Ordner zu erstellen, dessen Inhalte für ein Deployment ins 14er-Verzeichnis konfiguriert werden können:

empty_element

Was noch fehlt sind die Satellite Assemblies, schließlich sollte nicht nur das Markup sondern auch der komplette Code lokalisiert werden, oder? ;-)

Hier ist die Advanced Section (klingt ja schon so wichtig) des Package Designers unser Freund. Allerdings ist auch hier aufzupassen: der Punkt “Add Assembly from Project Output” sollte eher “Add primary Assembly from Project Output with different name (and package it multiple times if you use this option more than once)” heißen. Wird nämlich diese Option verwendet um Satellite Assemblies zu adden, dann wird anstatt der Satellite Assemblies immer das Primary Assembly verpackt, nur mit unterschiedlichen Dateinamen, was wiederum zu den spannendsten Fehlermeldungen beim Deployment führt.

Man muss sich also für eine Version – in der Regel eben Debug oder Release – seiner Satellite Assemblies entscheiden und diese via “Add Existing Assembly” hinzufügen:

add_assembly

Wie immer gilt: mit der nächsten Version wird alles besser! ^^

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Dec20

Haben Sie Probleme mit der SharePoint 2010 Beta 2

von Nahed Hatahet

Wer SharePoint 2010 bereits implementiert hat und sich nicht für die Variante “Setup, weiter, weiter, …” entschieden hat, steht relativ schnell an und lernt die “Problemchen” einer Beta dann so wirklich kennen. Fangt der ganze Spaß doch auch gleich mit einem Windows Hotfix für WCF an und endet dabei, dass die User-Profilierung einfach nicht mag, so stellt man fest, dass eine Hilfe dazu schon ganz nett wäre.

Mit SharePoint 2010 sind ja noch dazu auch gleich mehrere Produkte (=2010 Microsoft Office System) erschienen und Microsoft hat bereits heute einen “Known-Issues” Bereich auf Ihrer Webseite dafür positioniert. Die Webseite enthält zu den diversen 2010er Produkten somit Lösungen für die gängigen Probleme bereit. Ist das nich schön, dieses Internet :)

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Hier finden Sie alle Infos: Microsoft Office Servers Beta 2 Known Issues/ReadMe

Viel Spaß beim SharePointerln ;)

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Dec8

Nachlese: HATAHET mit Vortrag bei Microsoft TechNet Briefing (19.11.2009)

von Nahed Hatahet

Für all jene, die nicht zum Microsoft TechNet Briefing für SharePoint 2010 am 19.11.2009 bei Microsoft kommen konnten, hier eine kleine Zusammenfassung zu meinem Vortrag “Introduction to Service Applications and Topology for SharePoint 2010”, den ich mit Peter Pallierer (Microsoft) halten durfte (Danke Peter, was ein echter Spaß mit Dir hier wieder einmal zusammen zu arbeiten).

Das Thema “Service Applications und Architecture” ist wohl eines der wichtigsten, ist es so, dass viele zwar einfach mal den SharePoint 2010 so installieren werden und dann, wenn Sie größer werden wollen, das böse Erwachen haben. So wie es nun mal vielen Kunden auch in SharePoint 2007 passiert ist, nachdem man eben die Oberfläche und alles schön fertig hatte und skalieren wollte, ging das eben nicht, weil wenige Firmen sich wirklich gut überlegen, wie man die Basisarchitektur richtig implementiert.

Daher: Das wichtigste Thema ist somit die SharePoint 2010 Architektur aus Infrastruktur-Sicht, vergessen Sie nie, das Fundament ist das wichtigste an einem Haus, auch wenn es noch so schön aussieht, ohne guten Fundament, wird es wohl nicht lange “bestehen”. Und in SharePoint 2010 (und auch SharePoint 2007) ist es nicht anders.

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Vom guten “alten” SSP zu flexiblen Service Applications

Wer den guten alten SharePoint 2007 SSP (=Shared Service Provider) wirklich gekannt hatte und auch in größeren Umgebungen implementiert hatte (MultiFarm Szenarien), weiß ganz genau, wie unflexible diese Architektur in größeren Umgebungen sein kann. So konnte nur ein gesamter SSP eben für WebApplikationen isoliert betrieben werden und nicht einzelne Dienste, dies kann schon mühsam sein und werden, glauben Sie mir :)

HINWEIS: Unter Isolierung versteht man das zur Verfügung stellen eines Services z.B. die Suche für bestimmte WebApplikationen und andere WebApplikationen nutzen andere Services z.B. die Suche eines anderen SSPs. Auch das Trennen der Datenbanken und das verwenden von entsoprechenden “anderen” Service Account zählt hier dazu.

Dies ging eben nur auf SSP Basis und galt dann auch gleich für alle SSP-Services.

HATAHET_Vortrag_TechNetBriefing_SharePoint2010_02

Heute ist das mit SharePoint 2010 anders. Der SSP ist verschwunden und wir sprechen nun von SharePoint 2010 Service Applications, die beliebig zugeordnet und felxibel zum Einsatz kommen können = somit einzeln auf Wunsch auch entsprechend isoliert betrieben werden können: Services a´la Card.

HATAHET_Vortra_TechNetBriefing_SharePoint2010_03

Weiters wurde die Basis, die SharePoint 2010 Foundation (=Nachfolgertechnologie der Windows SharePoint Services WSS V3.0), ebenfalls um das “Sandboxed Code Service” und die “Usage & Health Logging” Funktionalitäten erweitert. Mit den Sandboxed Code Services in SharePoint 2010 müssen Sie nun SharePoint 2010 Solutions nicht immer über ganze Farmen und WebApplications ausrollen, sondern können dies eben viel granularer tun (auch wenn es Einschränkungen “für Developer” gibt).

Flexibler denn je …

Neben diesen Neuerungen gibts ähnlich wie bei den SharePoint 2007 bereits vorgestellten Excel Calculation Services (ECS) für jedes Service einen entsprechenden Services Proxy, welcher verantwortlich ist, dass über “Round Robin Load Balancing” im Hintergrund das eigentliche tatsächliche Service gefunden wird, wenn es eben mehrere verteilte Service Applications gibt (=mehrere Instanzen einer Service Application).

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Ja und das Schöne: man kann das ganze auch gruppiert (=SharePoint 2010 Service Application Proxy Group)WebApplications zuordnen, damit diese eben die entsprechend zugehörigen Service Applications nutzen können.

Delegierte Administration

Neben dem, dass man für die einzelnen Services nun auch die “Delegierte Administration” in SharePoint 2010 nutzen kann, d.h. dass man einem Service einen eigenen Benutzer oder Benutzergruppe z.B. für die Administration dieses Services zuordnen kann (=Delegation). Ein echter Mehrwert, fast schon ein “Segen” :) Auch gibts die SSP-Administration nun nicht mehr (logisch, ohne SSP auch keine SSP-Administration).

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Im u.a. Beispiel wurde dem User “Nahed Hatahet” das “Full Control” Recht für die SharePoint 2010 Search Service Application zugeordnet …

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Wie “hättens” denn Ihre Topologie gern?

Beliebige Möglichkeiten von Topologien werden nun Realität: Vor allem durch die Isolierung und den neuen Service Application Modell sind wir mit SharePoint 2010 extremst flexibel geworden. So lassen sich jegliche Art von Toplogie verwenden, die man sich nur so vorstellen kann. Die Kunst ist es nun, die geeignete Lösung / Toplogie für die Kunden in Workshop zu erarbeiten. Ein SharePoint 2010 Consultant muss hier die Organisatorischen und Administrativen “Vorlieben” des Kunden und dessen Organisation kennen um eine geeignete Toplogie zu finden …

Sie benötigen nur eine kleine Umgebung / Farm? Kein Problem …

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Verwenden Sie isolierte Bereiche? … Dann darfs vielleicht so aussehen …

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Eine eigene “Services Farm” vielleicht … wenn Sie entsprechend groß sind …

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Das schöne an dem ganzen, 3rd party Hersteller und ISV´s (=Softwarehersteller) können Ihre eigenen Lösungen für diese Service Application Architektur bereitstellen und alle genannten Funktionalitäten als Framework quasi nutzen. Cool oder ;)

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Dec6

SharePoint 2010: We are ready for you!

von Nahed Hatahet

Die ersten Projekte haben gestartet, das Consulting geht entsoprechend los. SharePoint 2010 ist ja in Public Beta und wir haben bereits davor die ersten Projekte beraten. Nicht nur, dass wir alles Infos zur neuen SharePoint 2010 Release bereits präsentieren und viele Infos für Sie hier bereitstellen, auch unsere Software Suite, die HATAHET solutions for SharePoint sind bereits auf SharePoint 2010 portiert, ganz nach dem Motto “We are ready”, wie sie sehen können …

HATAHET_SharePoint2010_We_are_ready

Über das bekannte Solutions Framework lassen sich die HATAHET solutions for SharePoint nun auch in die SharePoint 2010 Public Beta integrieren. So werden die Menüelemente von SharePoint 2010 einfach um weitere Möglichkeiten erweitert, hier am Beispiel der HATAHET provisioning engine für SharePoint …

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Über Features können die Lösungen beliebig aktiviert werden …

HATAHET_SharePoint2010_We_are_ready_03

Wer also unsere Lösungen bereits testen will im Vorfeld, kann uns gerne für eine Testlizenz kontaktieren. Zahlreiche unserer Kunden haben diese Lösungen bereits erfolgreich für SharePoint 2007 im Einsatz, dazu zählen neben Kunden aus Österreich, auch Kunden aus Deutschland und der Schweiz, worauf wir besonders stolz sind.

Wer mehr wissen will, kann sich gerne unter http://www.hatahet.eu/loesungen/packages entsprechend informieren. Sie sehen, we support your growth!

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Dec4

Event-Nachlese: Developing on SharePoint 2010

von Axel Heer

Als kleinen Auszug aus meinem Vortrag von unserem Event, der ja am 25.11.2009 bei Microsoft Österreich stattgefunden hat, möchte ich hier die wichtigsten Neuigkeiten für SharePoint Developer noch einmal kurz zusammenfassen.

Grob lassen sich diese in drei Kategorien unterteilen, welche sich ganz einfach an den jeweils dahinter stehenden Produkten von Microsoft orientieren.

Kategorie 1: Visual Studio 2010

Visual Studio 2010

Mit der neuen Version von Visual Studio wurde – endlich!! – die Produktivität von SharePoint Entwicklern auf ein ähnliches Niveau gehoben, wie es Web Developer schon seit Jahren gewohnt sind. Wir müssen nicht mehr manuell die für Features notwendigen XML-Dateien erstellen, nicht mehr regelmäßig in Dokus schauen, da uns Visual Studio die einfachsten Projektgerüste nicht zur Verfügung stellen kann, und vor allem nicht mehr in mühevoller Handarbeit Definitionen für MAKECAB basteln, um unsere Software in Form von SharePoint Solution Packages weitergeben zu können.

Neben dieser – meiner Meinung nach wirklich erfreulichsten – Neuigkeit wurden weitere nützliche Funktionalitäten in Visual Studio integriert, welche für den “alten” SharePoint mit Open Source Tools von Codeplex abgedeckt werden konnten: Stichwort ‘SharePoint Inspector’ oder ‘SharePoint Manager’.

Kategorie 2: SharePoint Designer 2010

SharePoint Designer 2010

Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Ein Site Template soll von einem Developer erweitert werden… geht nicht, und das war schon immer so. Es gibt zwar Möglichkeiten das damit verbundene Site Definition Basteln zu umgehen, aber das ist eine andere Geschichte.

Ich drücke es einfach in Form eines weiteren Bildes aus:

SharePoint Designer 2010Das heißt (abgesehen davon, dass ich meine Star Wars Icons mag), der neue SharePoint Designer – und natürlich SharePoint 2010 selbst auch – erstellt keine STPs mehr sondern WSPs. Also Templates in einem Format, welches einfach in Visual Studio importiert werden kann, wobei aus diesen Files auch Reusable Workflows übernommen werden können.

Kategorie 3: SharePoint 2010

SharePoint 2010

Nicht zu vergessen, “der SharePoint” selbst. Neben allgemeinen API Verbesserungen (mit der nächsten Version wird ja immer alles besser – eh klar) wurde der Software Entwicklung auf der Server Seite ein LINQ Provider spendiert. Und zwar für beide Richtungen: die automatisch generierten Objekte können auch dazu verwendet werden, um Daten – strongly typed! – zu schreiben.

Spannender wird es jedoch am Client: die SOAP Schnittstellen werden in SharePoint 2010 nicht mehr die einzige Möglichkeit darstellen, um mit dem Server kommunizieren zu können. Hier bekommen wir komplett neue APIs auf REST Basis, die auch schon vom nächsten SharePoint Designer verwendet werden! Es wird also längerfristig die “alte” SOAP API vollständig ersetzt.

Falls das jemandem noch immer zu viel XML ist, der kann – zumindest in .NET und Silverlight Applikationen – auch auf ein ganz neues Client Object Model zurückgreifen…

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Kategorien: Development, SharePoint 2010

 
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