Nov30

SharePoint 2010: die MySite im neuen Gewand | Part I

von Andrea Szivacsek


Für alle die unser Event am 25.11.2009 bei Microsoft Österreich besucht haben, findet sich hier ein kleiner Auszug der von mir präsentieren Inhalte. Selbstverständlich richtet sich dieser Artikel auch an allen anderen SharePoint 2010 Interessierten :-)

Die schon von SharePoint gute alt-bekannte MySite erscheint nun in SharePoint 2010 in einem völlig neuen Gewand. Die MySite bietet nun die perfekte Plattform Wissen im Unternehmen bereitzustellen und Information von und zu Personen transparent nachvollziehbar zu machen.  Nachstehend gehe ich auf einige Funktionalitäten der neuen MySite ein, welche einen entsprechend hohen Nutzen für Unternehmen darstellen.

Taggen & Bookmarken von überall
Neben der Möglichkeit, zentrale Metadaten für Ihre Inhalte zu verwalten, können Benutzer Inhalte nun auch mit eigens gewählten Metadaten “taggen” oder aber aus dem gesammelten Wissensspeicher vorgeschlagene Metadaten zum taggen ihrer Inhalte auswählen. Die vorgeschlagenen Tags werden unter anderem von den MySites zur Verfügung gestellt. D.h. das System wächst und lernt entsprechend der Aktivitäten und des bereitgestellten Wissens der SharePoint Benutzer. Sie können beliebige Inhalte mit Ihren Tags versehen, z.B. Dokumente, div. Elemente, Listen, Seiten, Websites usw.

HATAHET_SharePoint2010_MySite01 

Zentrales Bild-Management für die Profil-Fotos Ihrer Mitarbeiter
Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit der zentralen Verwaltung und Bereitstellung der Profil-Fotos Ihrer Mitarbeiter über eine entsprechende Bibliothek. Geben künftig Sie vor, welche Bilder Ihre Mitarbeiter auf deren MySite verwenden sollen, laden Sie diese in die zentrale Asset Library und lassen Sie Ihre Foto-Daten mit Ihrem Active Directory replizieren. Und das Besondere – diese Fotodaten werden nun auch entsprechend einheitlich für die Anzeige in z.B. Microsoft Outlook oder dem Office Communicator verwendet. So ist gewährleistet dass zu jedem Mitarbeiter in allen entsprechenden Applikationen auch sicher immer ein und dasselbe Foto angezeigt wird. Die Bilder werden darüberhinaus auch automatisch gesized (32x32 für SharePoint, 48x48 für AD und Client Applikationen sowie 96x96 für die Profilseite).

Weiters wird auf dem Benutzerprofil jetzt nicht nur noch ein Bild angezeigt, sondern jeder Benutzer kann sich, wie vom Messenger bekannt, nun eine eigene Statusmeldung setzen oder aber aus einer der vorausgewählten Statusmeldungen wie z.B. “Out of office” wählen.

HATAHET_SharePoint2010_MySite02 

Notizen & Feedback leicht gemacht
Neben der Möglichkeit Inhalte im SharePoint 2010 zu “taggen” können Sie nun auch zu Elementen eine Notiz machen bzw. Feedback abgeben. Auch diese Funktionalitäten ist natürlich entsprechend benutzerfreundlich im Ribbon integriert, den wir bereits aus Office sehr gut kennen und der uns nun auch in SharePoint 2010 mehr als einmal begegnet. Genauergesagt ist so gut wie jede Aktivität und Funktionalität in SharePoint 2010 über den Ribbon zu erreichen. Aber nun zurück zum Thema “Note Board”.

Wurde ein Feedback zu einem oder mehren Elementen abgegeben finden Sie diese Feedbacks natürlich auf Ihrer MySite unter dem eigens dafür vorgesehenen Bereich “Tags and Notes”. Diese Verwaltung ist so aufgebaut, dass sie problemlos mit sehr vielen Inhalten umgehen kann, da sie sehr gute Refinement-Möglichkeiten hat, welche es erlauben z.B. nur Notes anzuzeigen und diese nach Wahl auch nur z.B. für ein bestimmtes Monat. D.h. die Strukturierung Ihrer Notes und Tags wurde Ihnen schon im Vorfeld entsprechend abgenommen.

HATAHET_SharePoint2010_MySite03

Auch im Bereich der Notes wurde die Integration in Microsoft Office bedacht. Sie können somit ein Feedback oder eine Notiz zu einem Dokument direkt aus Office Backstage erfassen und selbst entscheiden ob die Notiz eine hohe oder eher geringe Wichtigkeit hat.  Definieren Sie eine hohe Priorität erscheint die von Ihnen erfasste Notiz zum Dokument direkt im geöffneten Dokument im entsprechenden Office Programm. Natürlich werden die in Office Backstage erfassten Notes sowohl auch in Office Backstage selbst in Form einer Historie angezeigt als auch in der zentralen Noteverwaltung Ihrer MySite.

HATAHET_SharePoint2010_MySite04

Ich denke dass man schon aufgrund dieses Auszugs zur neuen SharePoint 2010 MySite erkennen kann, dass im Bereich des Social Networking für Unternehmen ein gewaltiger Sprung nach vorne passiert ist und ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht wurde. Für all jene die mehr wissen wollen…einfach wieder auf unseren Blog schauen :-) es folgen demnächst zu anderen Themen, aber auch zum Thema MySite noch weitere interessante Inhalte.

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Nov26

Einführung: Die SharePoint 2010 PerformancePoint Services

von Nahed Hatahet


Vor gar nicht allzu langer Zeit …

… gab es den Microsoft Office PerformancePoint Server 2007 und schon ist dieser in den SharePoint 2010 integriert als PerformancePoint Services (in der Enterprise CAL). Somit gibt es keinen eigenen PerformancePoint Server mehr, sondern viel mehr werden dessen Funktionalitäten nun vom SharePoint 2010 Server übernommen.

HATAHET-SharePoint2010-PerformancePointServices-01

Keine Angst, sollten Sie den Microsoft Office PerformancePoint Server 2007 gekauft haben, haben Sie dafür noch 10 Jahre Support, also genug Zeit um einen “Technologie-Switch” durchzuführen.

Migration von PerformancePoint Server 2007 nach SharePoint 2010

Und das schöne daran, es wird ein entsprechende Migrationsweg von SharePoint 2010 unterstützt.

HATAHET-SharePoint2010-PerformancePointServices-06

So lassen sich bestehende auf Microsoft Office PerformancePoint Server 2007 basierende Dashboards und ScoreCards in SharePoint 2010 übernehmen (Import-Funktionalität).

Was leisten “nun” die SharePoint 2010 PerformancePoint Services?

Mit den neuen SharePoint 2010 PerformancePoint Services lassen sich Dashboards und ScroreCard realisieren …

HATAHET-SharePoint2010-PerformancePointServices-02

… und in Zusammenhang mit den neuen Chart-Funktionalitäten von SharePoint 2010 und den Microsoft SQL Server 2008 Reporting Services in Kombination gibts eine Vielfalt von Reporting Möglichkeiten, die Sie nutzen können um Ihre Geschäftsdaten entsprechend zu visulaisieren (mit entsprechenden Drill-Möglichkeiten selbstverständlich).

HATAHET-SharePoint2010-PerformancePointServices-03 

Ich denke, schon beeindruckend was alles mit den Microsoft SharePoint 2010 Technologien und der Microsoft Plattform möglich ist, kann sich auf jeden Fall mehr als sehen lassen.

Wer mehr über die Microsoft Business Intelligence Plattform (BI) wissen will, am besten auf der BI-Landing Page mal “stöbern” gehen …

>> Microsoft Business Intelligence

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Nov26

SharePoint 2010 Public Beta Download

von Nahed Hatahet

War heute bei einem Kunden, der mich konkret nach der SharePoint 2010 Beta und Office 2010 Beta gefragt hat und er ist ja kein MSDN-Subscriber. Die Public Beta gibts ja schon seit über einer Woche. Somit hier einfach der Donwload-Link dazu:

>> Office 2010 Public Beta Download

>> SharePoint 2010 Public Beta Download

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Nov25

SharePoint 2010 Granular Backup & Restore

von Lapacka Christian

  

Die “Granular backup operations” in SharePoint 2010

In der SharePoint 2010 Central Administration hat sich ja einiges getan, ich habe mir mal explizit die neuen SharePoint 2010 Backup und Restore Funktionen durchgesehen und stellte fest, dass Microsoft endlich die SharePoint 2010 Site Collection Backups bzw. Site und List Exports in die Central Administration eingebunden hat.

Mit Site und List Exports kann man „wie der Name schon vermuten lässt“ explizite SharePoint 2010 Listen einer Seite sichern, leider aber keine Workflows und Alerts!

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Das neue an dieser SharePoint 2010 Backup Methode ist, dass sie zwar die ressourcenintensive, aber nützliche Snapshot Methode des Microsoft SQL-Servers benutzt (deswegen unbedingt die Voraussetzungen der Server im Vorfeld prüfen!).

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Beim SharePoint 2010 Site Collection Backup änderte sich außer der Integration in die Central Administration nichts!

 

Die “Granular recovery operations” in SharePoint 2010

Irgendwo muss diese geniale Benutzerfreundlichkeit doch enden, dachte ich mir und stand nun vor dem zurücksichern und genau hier gehen wir wieder “einen Schritt zurück”, also nicht ganz so weit wie man vermuten lässt, aber doch nicht so einfach wie über das SharePoint 2010 Benutzerinterface.

Das Zurücksichern von gesicherten oder exportierten SharePoint 2010 Seiten und Listen funktioniert nur über die neue SharePoint 2010 Remote PowerShell.

Dafür gibt’s die SharePoint 2010 Powershell-Befehle:

restore-spsite & import-spweb

Wichtig zu wissen wäre noch das, dass Importieren einer SharePoint 2010 Site nur möglich ist wenn auch eine entsprechende Site mit dazugehörigem Template vorhanden ist. (Import nicht möglich mit keinem oder falschem Template).

Bei den SharePoint 2010 Listen kann man entweder alle Elemente wiederherstellen oder Elemente die fehlen. Standardmäßig überschreibt der import-spweb Befehl alle Elemente die mit der „Restore-Version“ existieren. Mit dem Parameter “–updateversion ignore” kann man ohne alle Elemente der Liste zu überschreiben ein Element wiederherstellen.

 

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Kategorien: Backup und Recovery, IT-Pros, PowerShell, SharePoint 2010

 
Nov17

SharePoint 2010 Beta für MSDN-Subscriber

von Nahed Hatahet

Es ist so weit, seit gerstern können MSDN-Subscriber bereits Microsoft Office SharePoint Server 2010, Microsoft SharePoint Foundation 2010 (=nachfolger von WSS V3.) und die neuen Microsoft Office 2010 Applikationen (Word, Excel, usw.) downloaden.

HatahetBetaDownload

http://msdn.microsoft.com/en-us/subscriptions/downloads/default.aspx

Somit viel Spaß mit der BETA, es geht los …

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Nov16

SharePoint 2010 Hardware und Software Voraussetzungen

von Nahed Hatahet

Microsoft hat nun die offiziellen Vorraussetzungen für den Microsoft SharePoint 2010 Server veröffentlicht, diesmal mit allen Details. Kurz zusammengefasst gelten nun folgende Anforderungen:

Hardware

Prozessor

64-bit, dual processor, 3 GHz

Speicher / RAM

4 GB für Stand-alone Implementierung oder zur Evaluierung

 

8 GB für Single Server und Multiple Server Farm Installation (Echtbetrieb)

Festplatte

80 GB

Sonstiges

DVD Laufwerk

 

Software

Datenbankserver (Farm)

64-bit Edition von Microsoft SQL Server 2005 mit Service Pack 3 (SP3), oder die 64-bit Edition von Microsoft SQL Server 2008 mit Service Pack 1 (SP1)

“Stand-alone” Server

  • Windows Server 2008 Standard mit SP2 64-bit Edition

  • Web Server (IIS) Rolle

  • Application Server Rolle

  • Microsoft .NET Framework Version 3.5 SP1

  • SQL Server 2008 Express mit SP1

  • Microsoft "Geneva" Framework

  • Microsoft Sync Framework Runtime v1.0 (x64)

  • Microsoft Filter Pack 2.0

  • Microsoft Chart Controls for the Microsoft .NET Framework 3.5

  • Windows PowerShell 2.0 CTP3

  • SQL Server 2008 Native Client

  • Microsoft SQL Server 2008 Analysis Services ADOMD.NET

  • ADO.NET Data Services v1.5 CTP2

  • Front-end Web Server

    und

    Application Server

    einer Farm

  • Windows Server 2008 Standard mit SP2 64-bit Edition

  • Web Server (IIS) Rolle

  • Application Server Rolle

  • Microsoft .NET Framework Version 3.5 SP1

  • Microsoft "Geneva" Framework

  • Microsoft Sync Framework Runtime v1.0 (x64)

  • Microsoft Filter Pack 2.0

  • Microsoft Chart Controls for the Microsoft .NET Framework 3.5

  • Windows PowerShell 2.0 CTP3

  • SQL Server 2008 Native Client

  • Microsoft SQL Server 2008 Analysis Services ADOMD.NET

  • ADO.NET Data Services v1.5 CTP2

  • Arbeitsstation / Client

  • Microsoft Silverlight 3.0

  • Ein unterstützter Browser*

    • *sollten dann IE, FireFox und Safari sein

  •  

    Wer mehr wissen will, kann alle Details hier nachlesen: hier weiter leisen …

    Lesen Sie auch den Blogeintrag zum Thema Migration, vor allem wenn Sie eine In-Place Variante anstreben und Ihre Farm z.B. noch nicht auf Windows Server 2008 oder mit 32-bit implementiert wurde: Migration und Upgrade nach SharePoint 2010.

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    Nov13

    SharePoint 2010 Workflow News

    von Axel Heer

    Dass SharePoint 2010 noch die alte Workflow Foundation verwendet, habe ich ja bereits erwähnt. Als kleines Trostpflaster wird es jedoch einen deutlich besseren Visual Studio Support geben, um vor allem die gesamten in Zusammenhang mit Workflows möglichen Forms mit deutlich weniger Handarbeit erstellen zu können. Weiters wird es out-of-the-box ein paar SharePoint Activities mehr geben – auch wenn es die meisten auf Codeplex & Co bereits gibt, mit der nächsten Version sind sie von Haus aus schon dabei.

    Wie der Titel dieses Posts jedoch vermuten lässt gibt es zwei interessante Neuerungen!

    Events. Ereignisse von Workflows wurden in die Event Receiver Infrastruktur von SharePoint, welche es bereits jetzt ermöglicht auf zum Beispiel Veränderungen eines Listenelements direkt mit .NET Code zu reagieren, aufgenommen. Es gibt somit einen neuen Event Receiver Type für Workflows, der genau das ermöglicht. Anforderungen, wie das Ausführen von <Wunschliste> bei jedem Fehlschlag eines wichtigen Workflows, stehen jetzt endgültig nichts mehr im Wege.

    External Data. In der aktuellen Version können Workflows Tasks verteilen, um anschließend abzuwarten (natürlich nicht im Memory, der Workflow kommt bei längeren Wartezeiten in die Datenbank) und wieder aufzuwachen, wenn etwas passiert. Mit ein paar Custom Activities ist ähnliches auch mit beliebigen Listenelementen möglich. Das SharePoint Team hat dabei nichts anderes gemacht, als ein Konzept der Windows Workflow Foundation umgesetzt: External-Data-Exchange-Services. Wobei hier die externen Daten interne SharePoint Items sind – im Blickwinkel der Workflow Foundation sind diese jedoch extern. Für die nächste Version hat das SharePoint Team genau dieses Konzept für SharePoint Workflows endlich Developern von Workflows, welche innerhalb von SharePoint gehostet werden, zur Verfügung gestellt. Nämlich SharePoint-External-Data-Exchange-Services! Alles klar?

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    Nov12

    SharePoint 2010 meets Enterprise Content Management (ECM) Part 1

    von Nahed Hatahet

    Zahlreiche Neuigkeiten gitbt es rund um das Thema Enterprise Content Management (ECM). Die Ankündigung des Remote Blob Storage (RBS) einerseits und die zahlreichen neuen Funktionalitäten andererseits erweitern das Enterprise Content Management Spektrum der neuen SharePoint 2010 Plattform.

    Enterprise Metadata Management

    Die so genannten Dokument-Typen (=ContentTypes) in SharePoint 2007 hatten einen erheblichen Nachteil, sie konnten “out of the box” nicht über die Grenzen von Websitesammlungen (SiteCollections) verwendet werden. Man war somit immer auf eine SiteCollection beschränkt oder kaufte sich 3rd party Software um das Problem zu lösen.

    Mit den SharePoint 2010 Managed Metadata Services, einer der vielen neuen Service Applications, lassen sich nun “out of the box” auch ContentTypes über die Grenzen von SiteCollections verwenden. Es ist somit in SharePoint 2010 möglich, alle ContentTypes zentral zu managen und auf viele SiteCollections zu verteilen, was wir also unter dem Begriff Enterprise Metadata Management verstehen.

    Große Datenmengen einfach “auslagern” und intelligentes “Throttling”

    Um große Datenbanken zu vermeiden, legte man für größere Dokumentablagen in eine eigene SiteCollection mit einer entsprechend zugeordenten Inhaltsdatenbank (ContentDB) an. Das Problem: Dokumentablagen benötigten entsprechenden Speicherplatz und die dazugehörigen Datenbank wurde groß. Weiters konnte man nur mit 3rd party Lösungen die Dokumente auf ein Filesystem / Storage entsprechend auslagern (SharePoint 2007 speichert die Dokumente ja in der Datenbank).

    Mit SharePoint 2010 werden nun die Remote Blob Storage (RBS) Funktionalitäten vorgestellt. Diese Technologie ermöglicht es, dass Dokumente die in der Datenbank bisher als so genannte BLOBs (=Binary Large Objects) gespeichert wurden, zu 100% auszualgern, z.B. auf ein Filesystem oder auf Wunsch über die Remote Blob storage Provider der Storage Hersteller eben auf ein Storagesystem (wie z.B. NetApp, usw.).

    Auch bei den so genannten “Large Libraries” ist SharePoint 2010 intelligent geworden, so meldet sich SharePoint 2010 bei einer “Large Library” mit einer Meldung, dass man mit den neuen Filter und virtuellen Bäumen die Dokumente noch weiter filtern muss, da zu viele Ergebisse vorliegen, anstatt das alle Dokumente angefordert werden. Es erscheint eben eine “gelbe” Meldung bei der “Large Library” und es werden eben nicht alle Dokumente angezeigt.

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet12

    Die Server Performance kann so eben auch nicht in Mitleidenschaft gezogen werden :)

    Somit: Kein Problem, “stopfen” Sie doch Ihre z.B. 3TB Dokumentenablage einfach in den SharePoint 2010 und lagern diese über RBS auf ein Storage aus. Keine Angst, Ihre Inhaltsdatenbank (=ContentDB) wird somit nicht mehr sehr groß werden.

    Das neue Dokumentcenter Cockpit

    Das neue SharePoint 2010 Dokumentcenter meldet sich mit einem Cockpit für den Besucher, mit dessen Hilfe er Dokumente uploaden kann. Weiters werden die vom Benutzer kürzlich geänderte Dokumente angezeigt, z.B. auch jene Dokumente die von Benutzern am besten bewertet wurden, uvm.

    Hier ein Beispiel eines Dokumentcenters:

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet01

    Hier der Bereich, der einem die “Modified by Me” Dokumente listet:

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet03

    Hier ein Beispiel für die “Highest Rated” Dokumente (beste Bewertung von Benutzern):

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet04

    Eindeutige Dokument-ID und “Document Sets”

    Mit SharePoint 2010 gibts auch zahlreiche neue Websitesammlungs-Features (SiteCollection Features). Im Bereich ECM sind folgende sehr hilfreich:

    - Document ID Services

    - Document Sets

    Wenn diese Features aktiviert wurden …

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet08

    … können eben diese Funktionalitäten in Zusammenhang mit Dokumenbibliotheken verwendet werden. Über das SharePoint 2010 “Document ID Service” ist gewährleistet, dass jedes Dokument immer eine eindeutige ID erhält, mit der dieses dann im System eindeutig indendifiziert werden kann. Ich denke eine sehr wichtige Funktionalität, die viele Benutzer mehr als schätzen werden. Microsoft bietet auch dazu einen eigenen WebPart an, den SharePoint 2010 “Document ID Lookup” WebPart, mit dessen Hilfe man ein Dokument mit dessen SharePoint 2010 Dokument-ID somit direkt ausfindig machen kann, ohne wissen zu müssen, wo dieses konkret abgelegt ist.

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet02

    So könnte man die SharePoint 2010 Document-ID z.B. auf allen Dokument Vorlagen z.B. in der Kopfzeile oder der Fußzeile als eindeutige Indentifikationsnnummer einarbeiten. Über den SharePoint kann ein Benutzer dann eben das Dokument direkt aufrufen.

    Der neue SharePoint 2010 Document Sets Inhalts-Typ (wird wie oben beschrieben über das “Document Set” Feature der Websitesammlung aktiviert) und ermöglicht eine Art virtuelle Klammer zu realisieren. Ein SharePoint 2010 Document Set besteht somit aus mehreren Dokumenten, die aber eben wie ein Dokument behandelt werden können.

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet09

    So können verschieden Aktionen (=Manage Sets) mit dem SharePoint 2010 Document Set durchgeführt werden, wie z.B.

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet10

    Wie man sieht “wirkt” ein SharePoint 2010 Document Set dann wie quasi eine virtuelle Klammer für mehrere Dokumente und wird wie ein Dokument behandelt (eigene Metadaten, Workflows, Permissions, uvm.).

    “Multiple Upload” mit Drag & Drop

    Weiters steht dem Benutzer nun auch eine neue Möglichkeit bereit, mehrere Dokumente gleichzeitig mittels Drag & Drop Funktionalität in den SharePoint 2010 zu laden. Dies sieht dann so aus …

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet06

    … und nun einfach mittels Drag & Drop die Dokumente in das Fenster “Drag Files Here” ziehen …

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet07

    nun noch auf Ok klicken und upgeloaded wird :)

    HINWEIS: Die Upload-Komponente hängt mit dem am Client implementierten Office-Client zusammen. Haben Sie z.B. Office 2010 im Einsatz und arbeiten mit SharePoint 2007, steht Ihnen diese Funktionalität ebenfalls zur Verfügung. Im Gegensatz, wenn Sie mit SharePoint 2010 arbeiten und Office 2007 am Client haben, nicht. Wenn alles auf Office 2010 und SharePoint 2010 ist, gehts so oder so!

    Oder man arbeitet eben mit dem SharePoint Workspace 2010, dem neuen SharePoint Client, der unterstützt ja auch das Arbeiten mittels Drag & Drop.

    Die neue “Tabular View” Funktion

    Für SharePoint 2010 Views gibts nun die neue Inline Editing und “Tabular View” Option, die auf Wunsch durch einen Mausklick einfach aktiviert werden kann …

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet11

    … und die neuen SharePoint 2010 Funktionalitäten stehen dann auch gleich bereit …

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet05

    … so können nun mehrere Dokumente einfach markiert werden oder auf Wunsch mit einem Mausklick auch alle Dokumente … und dann z.B. ausgecheckt werden - über den SharePoint 2010 “Ribbon” - nun besonders einfach bedienbar und zugänglich gemacht.

    Ihre Benutzer werden sich freuen …

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet13

    … denn das Arbeiten ist wesentlich einfacher geworden, übersichtlich und schnell passt sich der SharePoint 2010 “Ribbon” immer an und bietet einem alle Funktionen an, die man gerade benötigt.

    Inline Editieren und Inline Upload

    Was man früher über SharePoint Designer aktivieren konnte ist nun “out of the box” auf Wunsch sofort verfügbar: Inline Editieren von Datensätzen.

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet14

    Selbstverständlich steht Ihnen auch die uns allen gut bekannte DataView-Sheet Ansicht ebefalls zur Verfügung und wer eben kein Office am Client hat, benutzt dann halt die Inline Editing Funktionen und alle sind zufrieden :)

    Und wer auch die Inline Upload Funktion benutzen will, kein Thema, einfach nutzen …

    SharePoint2010DocCenter@Hatahet15

     

    Im nächsten Aritkel werde ich noch folgende Themen behandeln:

    - Umgang mit “Large Libraries” – Die neuen Filter und virtuellen Bäume

    - Validierung auf Basis von Regelwerk und Rating

    - Records Management “everywhere” – Was ist das und wieso everywhere?

    - Das neue Web Content Management

    - Vorstellung der Digital Asset Library

    uvm.

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    Kategorien: Office 2010, Remote Blob Storage (RBS), SharePoint 2010, Storage, Tools, Enterprise Content Management (ECM)

     
    Nov11

    Das Developer Dashboard

    von Axel Heer

    Wenn es nach Microsoft geht, müssen Administratoren und Entwickler (von dem her sollte es eigentlich Administrator/Developer Dashboard heißen) nie wieder die von SharePoint generierten Logfiles in Notepad (oder einem etwas flotteren Tool) durchsuchen, sondern einfach das Developer Dashboard benutzen. Mittels STSADM kann diese neue Funktionalität grundsätzlich einmal freigeschalten werden, um sie anschließend auf einer beliebigen Page aktivieren zu können: das Ergebnis ist jeweils am Ende der Seite zu finden.

    dash

    Voila.

    Auf der linken Seite ist ein grober Überblick über den gemachten Request zu sehen:

    request

    Hier lassen sich Dinge wie die Performance von Webparts sehr gut auf einen Blick einsehen.

    Noch mehr globale Daten sind gleich nebenan zu finden:

    ws

    Daten, die auch noch für einen (Datenbank-)Admin interessant sein können:

    db

    Danach geht es optional (dieser Teil muss extra enabled werden) ans Eingemachte:

    - Request Details
    - Trace Information
    - Control Tree
    - uvm.

    Ein kleiner Ausschnitt davon:

    trace

    Man beachte die Scrollbar. ^^

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    Nov10

    Lookup Columns in SharePoint 2010

    von Axel Heer

    Für (sehr) einfache 1:n Beziehungen waren die Lookup Columns bzw. Nachschlagespalten schon immer zu gebrauchen. Man konnte eine Child Row (z.B. ein Projekt) mit seinem Parent Datensatz (z.B. einem Kunden) verknüpfen, was auch in Form von Hyperlinks in Listenansichten recht gut dargestellt wurde. Bis zur Version 2007 oder 3.0 fehlte so einer Verbindung jedoch eine sehr wichtige - in Datenbanken alltägliche – Funktionalität: Referentielle Integrität.

    Hatte man beispielsweise mit einem Kundendatensatz ein oder mehrere Projekte verknüpft (wurde also in der Liste für Projekte eine Nachschlagespalte hinzugefügt, welche auf die Liste der Kunden verweist), konnte dieser Kunde trotz der zugehörigen Projekte ohne Schwierigkeiten gelöscht werden. Was wiederum für einige Probleme sorgte: in der Projektliste entstanden entsprechend Leichen!

    Das ist jetzt vorbei:

    rel

    Neben “Foreign Key Constraints” sind in der nächsten Version auch “Unique Keys” neben einer netten UI Erweiterung - der Integration von zusätzlichen Spalten - möglich:

    add

    Relationen lassen sich mit SharePoint 2010 also jetzt schon fast auf Datenbankanwendungsniveau realisieren. :)

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